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Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb "Grün-blaues Innenstadtband und Marktkirchenumfeld" active

Auftraggeber
Stadt Essen, Zentrales Vergabemanagement
Veroeffentlicht
06.02.2026
Frist
09.03.2026 00:00
Art
cn-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
Region (NUTS)
DEA13 (Nordrhein-Westfalen)
CPV-Codes
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Quelle
ted_europa | Auf TED ansehen
Notice ID
88553-2026

Beschreibung

Die Innenstadt Essen befindet sich in einem mehrstufigen, strategisch angelegten Transformationsprozess, der mit der Initiierung des Prozesses "Zukunft.Essen.Innenstadt" begann. Auf dieser Grundlage wurde zunächst ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt erarbeitet. Im Jahr 2025 folgte die Fertigstellung des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK), das die inhaltlichen Schwerpunkte und Leitprojekte für die Innenstadtentwicklung definiert. Der begleitend entwickelte Zukunftsplan Innenstadt dient dabei der räumlichen Verortung der im IEK beschriebenen Maßnahmen und bildet die strategische Grundlage für deren Umsetzung. Vor diesem Hintergrund soll der nun ausgeschriebene Wettbewerb zentrale Leitprojekte des IEK weiterqualifizieren und in ein konsistentes städtebauliches und freiraumplanerisches Gesamtkonzept überführen. Die Innenstadt zählt zu den zentralen Entwicklungsschwerpunkten der Stadt und soll als lebendiger, klimaresilienter und vielseitig nutzbarer Stadtraum neu ausgerichtet werden. Mit dem anstehenden Wettbewerb verfolgt die Stadt Essen das Ziel, zwei zentrale Leitprojekte des IEK - das Grün-blaue Innenstadtband sowie das Marktkirchenumfeld - als zusammenhängenden öffentlichen Raum zu einem zukunftsfähigen, städtebaulich und freiraumplanerisch hochwertigen Gesamtprojekt weiterzuentwickeln. Die in der Innenstadt bestehenden baulichen Strukturen bleiben dabei erhalten; im Fokus steht die qualitätsvolle Umgestaltung des öffentlichen Raums. Zentrale Themen des Wettbewerbs sind eine deutliche Stärkung der Aufenthaltsqualität, die Förderung klimaangepasster, grüner Stadträume, die Verbesserung der Erschließungs- und Wegeverbindungen sowie die Schaffung attraktiver, nutzungsflexibler Stadträume für unterschiedliche Zielgruppen. Gleichzeitig sollen die im IEK verorteten Maßnahmen in ein konsistentes freiraumplanerisches Konzept überführt und räumlich präzisiert werden. Ein weiteres Ziel ist die gestalterische Vernetzung der nördlichen und südlichen Innenstadt. Im Zusammenhang mit der Wettbewerbsaufgabe soll dabei eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie Haupteinkaufsstraßen zukunftsweisend gestaltet werden können.