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Tunnelanbindung Herzzentrum; Haus 60a - vorbereitende Maßnahmen Lüftung active

Veroeffentlicht
20.03.2026
Frist
10.04.2026 00:00
Art
National Öffentliche Ausschreibung
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Quelle
evergabe_online | Originalquelle ↗
Notice ID
847259

Beschreibung

Derzeit befindet sich der Neubau eines Herzzentrums in Bauausführung, welcher Ende 2026 fertig gestellt sein soll. In einer Voruntersuchungsphase befindet sich die Planung zu einem neuen Zentralklinikum zwischen Haus 60a und Haus 10. Haus 60a ist derzeit über einen Verbindungsgang in Ebene -1 mit Haus 10 verbunden. Als Vorabmaßnahme soll dieser Gang Richtung Haus 61 (Herzzentrum) erweitert werden, so dass das Herzzentrum über Haus 10 eine Anbindung an Haus 60a erlangt. Die Anbindung zwischen Haus 10 und Herzzentrum ist eine vorgezogene Maßnahme zum Neubau des Zentralklinikums zur Sicherstellung der Versorgung des Hauses 61. Der Verbindungsgang muss erweiterbar sein, so dass perspektivisch auch das Herzzentrum direkt mit dem neuen Zentralklinikum und H60a verbunden werden kann. Baubeschreibung für vorbereitende Maßnahmen zur Baumaßnahme 711/23/02 Lüftung & trockene Löschleitung Für die im Jahr 2026 geplante Tunnelanbindung des Herzzentrums zu Haus 10 und Haus 60a werden vorbereitende Maßnahmen ausgeschrieben. Diese Maßnahmen umfassen Arbeiten an der Bestandslüftungsanlage von Haus 10 sowie Arbeiten an der Einspeisung der trockenen Löschleitung für Treppenhaus 1. Ziel ist es Baufreiheit für die spätere Tunnelbaustelle zu schaffen. Für die Lüftungsanlagen sind die Außen- und Fortluftöffnungen aus Lichtschächten auf das Dach des Technikgebäudes zu verlegen. Beide Anlagen und deren zugehörige Aktivkomponenten (L10.04 & L10.08.1) bleiben im Bestand erhalten und die neuen Fort- und Außenluftanschlüsse werden über Turmbauwerke ausgeführt. Es werden zwei Wetterschutzgitter mit Anschlusskästen aus den Lichtschächten demontiert und entsorgt. Zugehöriges Kanalmaterial sowie Befestigungen sind ebenfalls rückzubauen. Die Komponenten der Anlage L10.08.1 werden demontiert und im selben Raum an geänderter Position neu installiert. Anschlussleitungen und Verkabelung sind nachzuführen und identisch zu Bestandsinstallation aufzulegen. Die Anlage L10.04 bleibt im Bestand erhalten, der zugehörige Anschlusskasten mit Dämmung wird zurückgebaut und durch einen neuen ersetzt mit Übergang und Anbindung an den Außenluftturm. Die notwendigen Arbeiten an der Dachhaut und Unterkonstruktion worden oberhalb bereits beschrieben. Diese Leistungen sind ebenfalls Bestandteil dieses Leistungsverzeichnisses. Um die Ausfallzeiten der Lüftungsanlage zu minimieren sind die vorbereitenden Maßnahmen der Dacharbeiten vor Umschluss auszuführen. Notwendige Mehrpreise für beengte Platzverhältnisse im Innenbereich sind einzukalkulieren. Die Einspeisung der trockenen Löschleitung muss für den späteren Tunnelneubau von der Gebäudenordseite auf die Südseite verlegt werden. Eine Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Magdeburg (Frau Bartels) hat durch den Brandschutzplaner Herrn Ollendorf stattgefunden. Diese Lage der neuen Einspeisung ist bestätigt worden. Hierfür wird die altere Einspeisung stillgelegt und oberirdisch zurückgebaut und auf der Südseite von H10 eine neue Einspeisestelle an der Feuerwehraufstellfläche von H10 errichtet. Der endgültige Rückbau der Bestandseinspeisung erfolgt im Zuge der späteren Tunnelbaumaßnahme.

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