Beschreibung
Das Projekt dient der Erhaltung mehrerer verknüpfter Teilflächen mit den verbliebenen Resten teils lössfreier Silikatmagerrasen, teils auf Lössauflagen entwickelter Halbtrockenrasen. Die Projektfläche befindet sich auf dem Flächennaturdenkmal Quetzer Berg (FND0007BTF) östlich von Quetzdölsdorf (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, Geografische Koordinaten (WGS84): 51.5861234,12.1508575). Die Fläche liegt seit Jahrzehnten brach und ist von weiterer Verbuschung und Sukzession sowie weiteren Artenverlusten bedroht. Die Projektfläche hat eine Größe von 0,87 ha. Die Fläche ist über einen Feldweg zu erreichen. Geländetaugliche Fahrzeugtechnik wird empfohlen. Die Maßnahmen umfassen zwei Einheiten: • Ersteinrichtende Entbuschung auf der gesamten Projektfläche im Winterhalbjahr 2025/2026 • Jeweils eine Pflegemahd im Juni der Jahre 2026, 2027 und 2028 Die ersteinrichtende Entbuschung muss im ersten Winterhalbjahr (2025/2026) nach Zuschlagerteilung (etwa Anfang Januar 2026) bis zum 28. Februar 2026 erfolgen. Die Rechnungslegung erfolgt erst im Jahr 2026 spätestens bis zum 15. März. Die Pflegemahd ist motormanuell mittels Freischneider erdbodengleich auszuführen. Dabei entstehende Oberbodenanrisse sind gewollt. Die Mahd einschließlich der Beräumung und Abfuhr des Mahdguts aus dem Gebiet hat zwischen dem 01. Juni und dem 30. Juni der drei Pflegejahre (2026-2028) zu erfolgen. Die Rechnungslegung muss bis zum 15. September jedes Jahres erfolgen. Das Mahd- und Schnittgut ist gründlich und restlos von der Projektfläche zu beräumen und einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Die ordnungsgemäße Verwertung bzw. Entsorgung von Mahd- und Schnittgut ist durch Vorlage einer Rechnung oder eines autorisierten Übergabebelegs nachzuweisen. Die Abnahme der Einzelleistungen erfolgt binnen zwei Wochen nach Leistungserbringung und ist Voraussetzung für die Rechnungslegung. Es stehen insgesamt 113.300,00 Euro (brutto) zur Verfügung. Aufgrund der Geländeausformung der Biotoppflegefläche mit bewegtem Mikrorelief und der Zuwegung über unbefestigte Wege unterschiedlicher Ausprägung wird eine In-Augenscheinnahme vor Abgabe eines Angebots empfohlen. Bei Bedarf kann mit dem Auftraggeber ein gemeinsamer Ortstermin vereinbart werden. Ansprechpartner dazu sind: Adrian.Schaar@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-612) Jens.Stolle@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-350) | Das Projekt dient der Erhaltung eines artenreichen Halbtrockenrasens im Saale-Unstrut-Gebiet ca. 1,5 Kilometer ONO Hirschroda (Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, UTM-Koordinaten (WGS84): 32U 689057.518- 5676664.711). Die Projektfläche ist Bestandteil des FFH-Gebiets „Hirschrodaer Graben“ und weist eine Häufung von gefährdeten Pflanzenarten auf. Die Fläche wurde im Sommer 2025 durch eine ersteinrichtende Mahd instandgesetzt und weist einen lockeren Gehölzbestand auf. Die Projektfläche hat eine Größe von 0,39 Hektar und befindet sich in ebener Lage. Teile der Fläche weisen ein bewegtes Mikrorelief auf (s. Karten und Foto in der Anlage). Die Fläche ist über einen unbefestigten Feldweg zu erreichen, was die Anfahrt bis unmittelbar an die Fläche ermöglicht. Geländetaugliche Fahrzeugtechnik wird insbes. bei feuchten Bedingungen empfohlen. Die Pflege ist als motormanuelle Mahd mittels Freischneider erdbodengleich auszuführen. Dabei entstehende Oberbodenanrisse sind gewollt und dienen als Keimbett insbesondere für Orchideenarten. Eine Mahd mit maschinellen Mähwerken (Balkenmäher o. ä. bzw. traktorgestützte Anbaugeräte) ist ausgeschlossen. Gehölze über 1,5 Meter Höhe sind zu belassen. Das Mahdgut ist gründlich und restlos von der Projektfläche zu beräumen und einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Die ordnungsgemäße Verwertung bzw. Entsorgung des Mahdguts ist durch Vorlage einer Rechnung oder eines autorisierten Übergabebelegs nachzuweisen. Die Mahd einschließlich der Beräumung und Abfuhr des Mahdguts aus dem Gebiet hat in den Jahren 2026, 2027 und 2028 jeweils zwischen dem 01. Juli und dem 31. August erfolgen. Die Rechnungslegung muss jeweils bis zum 15. September des Durchführungsjahres erfolgen. Die Abnahme der Einzelleistungen erfolgt binnen zwei Wochen nach Leistungserbringung und ist Voraussetzung für die Rechnungslegung. Es stehen insgesamt 12.600 Euro (brutto) zur Verfügung. Aufgrund der Geländeausformung der Biotoppflegefläche mit bewegtem Mikrorelief und der Zuwegung über unbefestigte Wege unterschiedlicher Ausprägung wird eine In-Augenscheinnahme vor Abgabe eines Angebots empfohlen. Bei Bedarf kann mit dem Auftraggeber ein gemeinsamer Ortstermin vereinbart werden. Ansprechpartner dazu sind: Frank.Meysel@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704692) Tabea.Senkpiel@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-693) Adrian.Schaar@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-612) | Das Projekt dient der Erhaltung und Wiederherstellung von artenreichen und teilweise noch gut entwickelten Halbtrockenrasen auf dem Plateau am Blücherstein NNO von Bad Kösen (Sachsen-Anhalt), UTM-Koordinaten (WGS84): 32U 691537.827 - 5670468.637. Die Projektfläche weist eine Häufung von gefährdeten Pflanzenartenarten auf. Die Projektfläche hat eine Größe von 5,45 Hektar und befindet sich auf einem Plateau. Teilweise treten Hanglagen mit geringer Neigung auf. Teile der Fläche weisen ein bewegtes Mikrorelief auf (s. Karten und Foto in der Anlage). Im Osten grenzt die Projektfläche an die Ortsverbindungsstraße Naumburg-Almrich – Niedermöllern und ist von dort aus über unbefestigte Wege zu erreichen. Die Fläche ist mehrjährig ungenutzt und weist eine teils erhebliche Verbuschung mit Höhen von 0,1 bis 10 Metern auf. Auf dem Plateau am Blücherstein soll im Winterhalbjahr 2025/26 zwischen dem 01. Oktober 2025 und dem 28. Februar 2026 frühestens jedoch mit Erteilung des Zuschlags (etwa Anfang Januar 2026) eine ersteinrichtende Entbuschung stattfinden. Die Entbuschung umfasst sowohl die teils flächig ausgebildeten Stockausschläge über einem Meter Höhe, ältere Gebüsche (v. a. Weißdorn, Hartriegel, Rosen usw.) sowie Bäume (bis ca. 10 Meter Höhe und ca. 15 Zentimeter Brusthöhendurchmesser, v. a. Birke, Zitterpappel). Einzelne Solitärbäume und Großsträucher sollen nach Absprache erhalten bleiben. Der Gehölzschnitt ist von der Fläche zu verbringen, ordnungsgemäß zu verwerten oder zu entsorgen. Erfolgt die Entbuschung in den Monaten Oktober bis Dezember 2025 kann eine Rechnungsbegleichung erst zu Beginn des Jahres 2026 erfolgen. In den Folgejahren 2026, 2027 und 2028 soll jeweils eine Pflegemahd im Sommer realisiert werden, dabei sollen Schwerpunkt-Vorkommen von Scabiosa canescens auf jeweils ca. 1.000 m² nach Einweisung durch Auftraggeber ausgespart werden. Die Mahd ist zwischen motormanuell mittels Freischneider erdbodengleich auszuführen. Dabei entstehende Oberbodenanrisse sind gewollt und dienen als Keimbett insbesondere für die Enzian- und Orchideenarten. Eine Mahd mit maschinellen Mähwerken (Balkenmäher o. ä. bzw. traktorgestützte Anbaugeräte) ist ausgeschlossen. Das Mahdgut ist gründlich und restlos von der Projektfläche zu beräumen und einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Entsorgung zuzuführen. Die ordnungsgemäße Verwertung bzw. Entsorgung des Gehölzschnitts und des Mahdguts ist durch Vorlage einer Rechnung oder eines autorisierten Übergabebelegs nachzuweisen. Die Mahd einschließlich der Beräumung und Abfuhr des Mahdguts aus dem Gebiet hat in den Jahren 2026, 2027 und 2028 jeweils zwischen dem 01.August und dem 15.September erfolgen. Die Rechnungslegung muss jeweils bis zum 30.September des Durchführungsjahres erfolgen. Die Abnahme der Einzelleistungen erfolgt binnen zwei Wochen nach Leistungserbringung und ist Voraussetzung für die Rechnungslegung. Es stehen insgesamt 483.400,00 Euro (brutto) zur Verfügung. Aufgrund der Größe der Projektfläche, der Geländeausformung mit unterschiedlicher Hangneigung, bewegtem Mikrorelief und der Zuwegung über unbefestigte Wege unterschiedlicher Ausprägung wird eine In-Augenscheinnahme vor Abgabe eines Angebots dringend empfohlen. Bei Bedarf kann mit dem Auftraggeber ein gemeinsamer Ortstermin vereinbart werden. Ansprechpartner dazu sind: Frank.Meysel@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-692) Tabea.Senkpiel@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-693) Adrian.Schaar@lau.mwu.sachsen-anhalt.de (0345-5704-612) | Das Projekt dient der Erhaltung und Wiederherstellung eines artenreichen und teilweise noch gut entwickelten Halbtrockenrasens im Hirschrodaer Graben S Hirschroda (Sachsen-Anhalt), UTM-Koordinaten (WGS84): 687760.509 - 5675306.389. Die Projektfläche weist eine Häufung von gefährdeten Pflanzenartenarten auf. Die Projektfläche hat eine Größe von 0,74 Hektar und befindet sich auf einem mäßig geneigten Hang in südlicher Exposition. Teile der Fläche weisen ein bewegtes Mikrorelief auf (s. Karten und Foto in der Anlage). Die Projektfläche ist von der Straße Hirschroda – Burkersroda aus über unbefestigte Feldwege zu erreichen. Die Fläche ist mehrjährig ungenutzt und weist eine teils erhebliche Verbuschung bis ca. 1,5 Meter Höhe auf. Die Projektfläche soll im Winterhalbjahr 2025/2026 (jedoch frühestens ab Zuschlagserteilung etwa Anfang Januar 2026) ersteinrichtend gemäht werden (einschließlich Gehölze). In den Jahren 2026/27, 2027/28 und 2028/29 soll zwischen dem 15.Dezember und dem 28. Februar jeweils vollflächig gemäht werden. Zusätzlich soll in den Jahren 2026, 2027 und 2028 eine jeweils hälftige Mahd der Fläche (beginnend 2026 auf der Osthälfte) zwischen dem 15. August und dem 31. August durchgeführt werden. Die Grenze zwischen Ost- und Westhälfte ist im Gelände durch Pfähle sichtbar gemacht. Die Mahd ist motormanuell mittels Freischneider erdbodengleich auszuführen. Dabei entstehende Oberbodenanrisse sind gewollt und dienen als Keimbett insbesondere für die Enzian- und Orchideenarten. Eine Mahd mit maschinellen Mähwerken (Balkenmäher o. ä. bzw. traktorgestützte Anbaugeräte) ist ausgeschlossen. Das Mahdgut ist gründlich und restlos von der Projektfläche zu b