Beschreibung
Neben der bereits länger im Eneurbare Energie Gesetz (EEG)festgelegte Verpflichtung der Steuerung über Smart Meter Gateways (SMGW), sobald dies technisch möglich ist, wird in aktuellen Gesetzgebungsverfahren sowie Festlegungsverfahren und Positionspapieren der BNetzA an mehreren Stellen auf die zukünftige Verpflichtung und Verantwortung des Messstellenbetreibers zur Durchführung von Steuerungshandlungen über das SMGW und damit über den sicheren CLS-Kanal abgestellt. Durch das Gesetz zu Neustart der Digitalisierung in der Energie Wende (GNDEW) sind die gesetzlichen Anforderungen an den Mess Stellen Betreiber (MSB) vor kurzem neu definiert und auch der zeitliche Rahmen fixiert worden, diese gehen über das Steuern hinaus und beziehen sich unter anderem auch auf das Anbinden von weiteren Sparten an das SMGW (Multimetering) oder die Übermittlung von abrechnungsrelevanten Messdaten aus dem Submetering-System der Liegenschaft nach der Heizkostenverordnung. Darüber hinaus sind zukünftig relevante Funktionsumfänge wie Submetering oder Multimetering für potenziellen Geschäftsfelder zu eröffnen. In dieser Ausschreibung geht es um die Beschaffung, Implementierung "on Prem" auf der Serverinfrastruktur der SWM und den Betrieb eines CLS-Management Systems, das den technischen und fachlichen Anforderungen genügt sowie die Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Es muss sowohl die gesetzlich-regulatorischen Verpflichtungen des grundzuständigen Mess Stellen Betreibers (gMSB) erfüllen als auch die Entwicklung von Produkten im Umfeld des CLS-Managements für den Vertrieb, den Netzbetreiber und den Messstellenbetreiber ermöglichen. Die SWM streben mit der Beschaffung eines CLS Management Systems (CLS-MS) die Sicherstellung der bestmöglichen technischen, prozessualen und funktionalen Lösung sowie Zukunftssicherheit für die gesetzlich-regulatorisch definierte Rolle des MSB an. Erwartet wird eine Produktivsetzung des CLS Management Systems bis spätestens 31.10.2024. Der Beginn der Leistungserbringung kann frühest möglich ab dem Zeitpunkt des Zuschlags erfolgen. Nach erfolgreicher Stabilisierungsphase von 6 Monaten geht das System in den regulären Betrieb über. Die Ausschreibung umfasst die Implementierung bis 31.10.2024 als auch den Betrieb bis 31.12.2027 mit einer Option auf Verlängerung um 2 Jahre.