Beschreibung
Entwicklung eines Seite Drehgestell Inspektionsgerät „SEDRIG“ sowie anschließendem Rahmenvertrag über die Lieferung von Seite Drehgestell Inspektionsgeräten (SEDRIG). Das Projekt "Kamerabefundung@Regio" beschäftigt sich mit der automatisierten Zustandserfassung von Fahrzeugen mittels Bildmaterials, um die manuelle Sichtprüfung (IS200) in den Werken zu ersetzen. Das SEDRIG stellt in diesem Kontext ein wichtigen Baustein neben weiteren dar, um eine vollständige Zustandserfassung der Fahrzeuge zu erzeugen. Der digitale Scan der Züge soll mit mobilen Kamerarobotern (Seite/Drehgestell) in den Abstellanlagen und den Werken erfolgen. Die Daten aus dem digitalen Scan sollen im Zielbild nachfolgend mittels Künstlicher Intelligenz automatisiert ausgewertet werden. Ein strategisches Ziel der DB Regio AG ist es, die Sichtkontrollen, also die visuelle Zustandserfassung von funktions- und sicherheitsrelevanten Baugruppen, über automatisierte Systeme durchzuführen, um Kapazitäten in bestehenden Werken für das anvisierte Wachstum zu schaffen. Das Vorhaben Kamerabefundung@Regio teilt sich in zwei Teilprojekte auf. Diese Ausschreibung betrifft das Teilprojekt der Befundung der Seite des Fahrzeuges und des Drehgestells mittels eines "SEDRIG". Gegenstand der Vergabe ist ein Auftrag über die Entwicklung eines Seite Drehgestell Inspektionsgerät „SEDRIG“ sowie einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Seite Drehgestell Inspektionsgeräten (SEDRIG). Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Lieferungen und Leistungen sind in den weiteren Vergabeunterlagen genauer beschrieben. Der Auftrag ist in zwei Phasen aufgeteilt: Phase 1: Entwicklung eines Seite Drehgestell Inspektionsgerät „SEDRIG“ Phase 2: Rahmenvertrag zur Lieferung von Seite Drehgestell Inspektionsgeräten (SEDRIG) Die hier beschriebene Ausschreibung beinhaltet zwei voneinander abhängige Leistungen seitens des zukünftigen AN. Zunächst gilt es im Rahmen eines Entwicklungsauftrags einen Prototyp der SEDRIGs mit steigenden Anforderungen zu entwickeln. Dies geschieht anhand der drei Funktionsumfänge A, B und C. A: Manuell bedienbares SEDRIG: Vollständig ferngesteuertes SEDRIG (Bewegung und Kameraaufnahmen) mit lokaler Datenablage der aufgenommenen Daten auf einem Speichermedium zum anschließenden Datentransfer an einen nachgelagerten Auswerteprozess (Software für Bildauswertung). B: Teilautomatisches SEDRIG: Teilautomatische Bewegung des SEDRIG im Arbeitsbereich sowie teilautomatische Kameraaufnahmen mit Datenübertragung der aufgenommenen Daten auf ein Speichersystem der DB zum anschließenden Datentransfer an einen nachgelagerten Auswerteprozess (Software für Bildauswertung). C: Vollautomatisches SEDRIG: Vollautomatische Bewegung des SEDRIG innerhalb des Arbeitsbereichs sowie vollständig automatisierte Kameraaufnahmen aller relevanten Fahrzeugbereiche mit automatischer Datenübertragung der aufgenommenen Daten an einen nachgelagerten Auswerteprozess (Software für Bildauswertung). Bei erfolgreicher Entwicklung eines SEDRIGs mit Funktionsumfang C werden weitere Inspektionsgeräte mit selbem Funktionsumfang beauftragt. Für den Fall, dass Umfang C nicht den Anforderungen entsprechend entwickelt werden kann, so ist optional die Beschaffung zusätzlicher Geräte des Umfangs B vorgesehen. Eine Beschaffung von zusätzlichen Geräten des Umfangs A ist nicht vorgesehen. Die Abnahmemengen des zu beschaffenden Seriengeräts setzen sich folgendermaßen zusammen: • 1 x zum Seriengerät entwickelter Prototyp (Funktionsumfang C); • 3 x Seriengerät (Mindestabnahmemenge bei erfolgreicher Entwicklung bis Umfang C); Optional können weitere entwickelte Seriengeräte über den anschließenden im konzernweiten Lieferrahmenvertrag beauftragt werden.