Beschreibung
Als Managed Service Provider im IT-Markt der gesetzlichen Krankenversicherung treibt BITMARCK die Digitalisierung in der Branche und bei seinen Kunden mit innovativen Produkten, Lösungen und Services voran. Grundlage hierfür ist der GKV-Softwarestandard BITMARCK_21c|ng, der bei den angeschlossenen Krankenkassen im Einsatz ist. Kunden der Unternehmensgruppe sind die Betriebs- und Innungskrankenkassen sowie die DAKGesundheit und weitere Ersatzkassen - über 30.000 Mitarbeiter und rund 25 Millionen Versicherte in der GKV profitieren von den IT-Dienstleistungen von BITMARCK, mehr als 80 Prozent der deutschen gesetzlichen Krankenkassen sind Kunden der Unternehmensgruppe. Mit rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielt BITMARCK einen Jahresumsatz von 369 Millionen Euro. Es handelt sich bei dieser Beschaffung um eine Auftragsänderung eines laufenden Vertrages zu "Internet Access Services auf MPLS-Bestandsleitungen" für den Endkunden. Die BITMARCK Unternehmensgruppe hat im Jahr 2018 im Zusammenhang mit dem Betrieb der IT-Infrastruktur für ihre Kunden aus dem gesetzlichen Krankenkassenumfeld rahmenvertragliche Leistungen im Bereich MPLS, DSL, Ethernet-WAN, und Telefonie in mehreren Losen ausgeschrieben ("Rahmenvereinbarung zu Sprach- und Datennetzleistungen im Zusammenhang mit den Rechenzentrumsbetrieben der BITMARCK-Unternehmensgruppe vom 07.08.2018"). Im WAN-Bereich betreut der Auftraggeber (BITMARCK Technik GmbH bzw. BMT) deutschlandweit über 1000 Standorte diverser Kunden über folgende Anbindungs- und Zugangsplattformen: - MPLS - Ethernet-WAN - Internet VPN Lösungen auf Basis von ADSL und SDSL Anbindungen In diesem Zusammenhang sind die Standorte des Kunden mittels MPLS-Anschlüssen miteinander vernetzt. Die vertragliche Grundlage hierfür bildet ein Einzelvertrag zwischen BMT und der Deutschen Telekom Business Solutions GmbH (kurz: DTBS), der 2021 als Einzelabruf ("ERW-Los1- BMT20210819_IKKc") aus o.g. Rahmenvereinbarung per Einzelrealisationswettbewerb vergeben wurde. Der Einzelvertrag hat eine Laufzeit bis 31.12.2025. Die vorhandenen MPLS-Anschlüsse werden aktuell ausschließlich für die Vernetzung von Standorten des Kunden genutzt (geschlossenes MPLS-Netz). Übergangsweise bis zum Ablauf des vorgenannten Einzelvertrages sollen sog. Internet Access Services (kurz: IAS) Abhilfe schaffen, die über virtuell-routbare Unternetze (sog. VRF) als zusätzliche Dienste auf den vorhanden MPLS-Anschlüssen eingerichtet werden. Hierbei stellen gemanagte Router eine gesicherte Verbindung zwischen Internet und lokalem Netzwerk bereit. Aktuelle Anforderungen bedingen die Bereitstellung von Internetservices lokal an den Standorten. Dieses wird über den zusätzlichen IAS-Service zur Verfügung gestellt.