Beschreibung
Die Bestandstechnik, bestehend aus dem Zentralen Kommunikationsrechner (ZKR), der zentralen Datenbank (zDB) und 11 Verkehrssteuerungsrechnern (VSR), soll im Endausbau durch eine einzige georedundante "Neue LSA-Zentralsteuerung" (NLZ) ersetzt werden. Diese soll in Form einer OCIT-Zentrale mit angeschlossenem Qualitätssicherungssystem (QS-System), die die offenen Kommunikationsstandards OCIT-O und OCIT-C unterstützten, parallel zu der vorhandenen Infrastruktur in Betrieb genommen werden. Damit wird die Grundlage für die Migration aller vorhandenen LSA auf die neue LSA-Zentrale sowie die sukzessive Umstellung auf die herstellerneutrale Schnittstelle OCIT-O zwischen LSA-Zentrale und LSA in Hamburg geschaffen. Die Neue LSA-Zentralsteuerung ist für 2.000 LSA auszulegen. Die LSA sind über Kupferkabel, LWL oder Funk an das Netzwerk angebunden. Das Testsystem soll den vollen Funktionsumfang wie die OCIT-Zentrale selbst bieten und stellt funktionell eine unabhängige, getrennte Kopie der OCIT-Zentrale dar. Der Anwendungsbereich des QS-Systems ist verkehrliche und betriebliche Qualitätssicherung von Lichtsignalanlagen und, soweit relevant, von Road-Side-Units. Der Systemservice erfolgt für die OCIT-Zentrale und das QS-System. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Es wird eine IT-Sicherheitsvereinbarung geschlossen.