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Konzepterstellung für die nahtlose Integration der in diesem SDK enthaltenen Funktionalitäten in die Neuen Fahrinfo-Ap awarded

Veroeffentlicht
21.10.2024
Frist
-
Art
veat
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★★☆ (4/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Auftragswert
24.650,00 EUR
Region (NUTS)
DE300 (Berlin)
CPV-Codes
Beratung im Bereich Software-Integration
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
634693-2024

Beschreibung

Die Software-Entwicklungsdienstleistungen "Neue Fahrinfo-App" (NFIA) und "Frontends zur Anbindung an das BVG-Ticketing-Backend und dessen In-/Out-Funktionen" wurden an die Firma HaCon Ingenieursgesellschaft mbH vergeben. Die letztgenannte Beauftragung schließt die Integration eines "Software Development Kits" (SDK) mit den In/Out-Funktionen in die NFIA ein. Das SDK basiert auf einer von Hacon für die BVG bereitgestellten Smartphone-App für In/Out-Ticketing, welche für den Einsatz mit dem Hintergrundsystem für digitales Ticketing, erweitert um zusätzliche In/Out-Funktionen, angepasst ist. Das SKD beinhaltet grundsätzlich dieselben Funktionen wie die In/Out-App. Durch die Einbindung des SDK entstehende Redundanzen im Funktionsumfang der NFIA sollen beseitigt werden, die In/Out-Funktionalität soll ein integraler Bestandteil der Nutzeroberfläche der NFIA werden und deren bestehende Funktionen ergänzen. Dabei sind die Anforderungen an die Kommunikation des SDK mit den In/Out-Komponenten des Hintergrundsystems und die Integration in die bestehenden technischen und organisatorischen Prozesse desselben zu berücksichtigen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Aspekten Nutzerkonten, Verwalten von Zahlungsmitteln, Anzeige von Fahrtberechtigungen, Rechnungsstellung, Aktivieren der In/Out-Funktionalitäten, Datenschutz, Korrekturen von erfassten Fahrten und Erstattungen. Hacon stellt die In-Out-App für den Betrieb mit dem Hintergrundsystem bereit, auf der das SDK basiert, und die bereits mit dem In/Out-Hintergrundsystem arbeitet. Hacon besitzt zudem die Sourcecode-Rechte an der Neuen Fahrinfo-App, weshalb nur Hacon in ausreichendem Maße die technischen Möglichkeiten und Beschränkungen für die Integration berücksichtigen kann. Eine Konzepterstellung durch einen Auftragnehmer ohne die tiefere Kenntnis des SDK und der NFIA stellt nicht sicher, dass das erstellte Konzept anschließend ohne erhebliche Schwierigkeiten technisch realisiert werden kann; für die Umsetzung könnten Änderungen an einem oder beiden Modulen notwendig werden, wodurch evtl. auch zusätzliche Entwicklungsstränge samt höherem Wartungsaufwand entstehen würden. Dadurch können bei Dienstleistern der BVG-Arbeiten im Umfang einer mittleren zweistelligen Anzahl von Personentagen nötig werden, wodurch der BVG beträchtliche Zusatzkosten entstehen würden. Darüber hinaus würden eventuell notwendige Änderungen insbesondere an der komplexen Client-Server-Architektur des In/Out-Systems, des elektronischen Ticketings und den nachgelagerten Systemen erhebliche zusätzliche technische Risiken aufwerfen, deren Auswirkungen nicht abzusehen sind. Dies beinhaltet insbesondere die Kommunikation zwischen Hintergrundsystem und Zahlungsdienstleister, Rechnungsstellung, Fahrtberechtigungen, Lieferung von Verkaufsdaten, Erstattungs- und Kundensupportfunktionen oder das Kundendatenmanagement der BVG und Fahrtauskunftssysteme. Daher ist es dem Auftraggeber gestattet, den Auftrag im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zu vergeben. Dies kann erfolgen, wenn zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe nur ein spezifisches Unternehmen in der Lage ist, den Auftrag aus technischen Gründen zu erfüllen oder anzubieten, wodurch ein Wettbewerb unmöglich ist.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 Konzepterstellung für die nahtlose Integration der in diesem SDK enthaltenen Funktionalitäten in die Neuen Fahrinfo-Ap 24.650 EUR

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