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BLB NRW K / Universität Bonn, Akademisches Kunstmuseum Instandsetzung, Lüftungstechnik und Luftschachtsanierung active

Veroeffentlicht
03.02.2026
Frist
05.03.2026 00:00
Art
cn-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Region (NUTS)
DEA22 (Nordrhein-Westfalen)
CPV-Codes
Installation von Lüftungsanlagen
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
77004-2026

Beschreibung

AKM Instandsetzung - Gewerk RLT, VE 430 Ausführungsbeschreibung Lüftungstechnik und Luftschachtsanierung Allgemeine Beschreibung, Luftschachtsanierung mit einem Inlinerverfahren Anzahl der Schächte: 25 x Stück Schachtmaße: Umfang max. 2.860mm; Länge max. 5,0m Schachtart: Schornstein Schachtmaterial: Beton/Mauerwerk/Bruchsteine mit Innenauskleidung Die Schächte müssen sowohl am oberen als auch am unteren Ende frei zugänglich sein und vorhandene Schachtabdeckungen bauseits demontiert werden. Ergänzend gibt es Luftschächte mit Querverzug, hierfür muss eine Wandöffnung als direkter Zugangspunkt hergestellt werden (Kernbohrungen werden gesondert vergütet). Anlagenübersicht Anlage 1: Ausstellung, Technikzentrale Süd Anlage 2: Ausstellung, Technikzentrale Nord Lufttechnische Beschreibung Anlage 1 & 2 Die Lüftungsanlagen im Untergeschoss der jeweiligen Gebäudeflügel saugen über die bestehenden Fensterlichtschächte der ehemaligen Flure die Außenluft über dampfdiffusionsdichte, gedämmte Kanäle in die Anlage. In der Anlage wird die Außenluft über den Kreuzstromwärmetauscher vorgewärmt und über den an das Heizungswasser (70/40°C) angeschlossene Plattenwärmetauscher auf die Zulufttemperatur von 23°C erwärmt. Nach dem Zentralgerät werden die Kanäle zur Versorgung unterschiedlicher Bereiche verwendet. Zur Versorgung der Ausstellungsräume werden Kanalnacherhitzer eingebaut, welche die Zulufttemperatur auf 38°C nacherhitzen. Diese erhöhten Zulufttemperaturen sind, wie in der Gebäudesimulation ermittelt notwendig, um die Funktion der bestehenden Heizluftschächte zu verwenden. Prinzipbeschreibung Luftschachtsanierung Die ehemaligen Heizluftschächte werden teilweise im Untergeschoss geschlossen und auf der anderen Wandseite geöffnet. Von dieser Seite werden die Schächte dann durch AN Luftschachtsanierung mit einem Inlinerprinzip saniert. Andere Schächte bleiben geöffnet und werden von der bestehenden Öffnung mittels Inliner saniert. Der Anschluss an diese Schächte erfolgt über ein Kanalsystem welches mittels Brandschutzklappe (motorisch) abgeschottet wird. Zur Visualisierung der Bestandsluftschächte und des Kanalanschlusses dient Anlage 2 als ergänzende Erläuterung und Darstellung des Leistungssolls. In die Bestandsluftschächte werden keine Kanäle eingebaut. Die Darstellung der Kanäle diente dem Ingenieurbüro als angenäherte Berechnungsmethode für Druckverluste, Schallemissionen und Kanalgeschwindigkeiten.

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