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ALG 1-3 (HLS) und 6 (Aufzüge) | ALG 4-5 und 8 (ELT) awarded

Auftraggeber
BRD, vertr. d. d. BMVg, vertr. d. d. ABH, vertr. d. d. BBA, Fachaufsichtführende Ebene, vertr. d. d. BBA, Baudurchführende Ebene
Veroeffentlicht
04.02.2026
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
580.000,00 EUR
Land
DE
Gewinner
Ingenieurgesellschaft Bannert mbH | Ingenieurgesellschaft Bannert mbH
Auftragswert
6.612.600,00 EUR
Vergabedatum
21.01.2026
Region (NUTS)
DE600 (Hamburg)
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architekturbüros
Quelle
ted_europa | Auf TED ansehen
Notice ID
81065-2026

Beschreibung

Das zu sanierende Gebäude Nr. 01 in der Clausewitz Kaserne ist ein Stabsgebäude aus dem Jahr 1937. Es ist das Zentralgebäude des denkmalgeschützten Eingangsensembles der Kaserne. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit Untergeschoss und ausgebautem Dachgeschoss. Das Gebäude besitzt eine Nettonutzfläche von ca. 6.000 m² über alle Geschosse und beherbergt aktuell große Teile des Stabes der Führungsakademie inklusive des Kommandeurs. Das Gebäude befindet sich in einem baulich und technisch schlechtem Gesamtzustand. Die Raumzuschnitte und insbesondere die technische Ausstattung passen nicht zu den aktuellen und künftigen Anforderungen. Das Gebäude soll grundsaniert und funktional an die Anforderungen an ein modernes Bürogebäude angepasst werden. Es soll dabei seinen repräsentativen Charakter als Denkmal in einem geschützten Ensemble und als Hauptgebäude der Akademie erhalten. Das Gebäude soll in einem Zuge grundsaniert werden. Interimsbüroflächen können im Bestand dargestellt werden und werden außerhalb des Projektes realisiert. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und hohe Energieeffizienz der Gebäude werden erwartet. Es ist der Standard EGB 55 für Gebäudesanierungen entsprechend der Energie-effizienzfestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten und Gebäude-sanierungen des Bundes (EEFB) vom 26.08.2021 mit Erlass BMVg IUD I 6 Az 45-01-70/GreenB vom 30.09.2020 und der dazugehörigen Verfügung BAIUDBw Infra III 1 mit den erläuternden Ausführungen vom 25.08.2021 umzusetzen. Eine BNB-Zertifizierung ist im Grundsatz gem. u. g. Besonderer Leistungen anzuwenden. Der Nutzer ist in Abstimmung mit dem Bauherrn eng in die Planung einzubeziehen, um die nutzerspezifischen Anforderungen optimal umsetzen zu können. Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist ein Baukostenbudget (KG 200-600) von ca. 15,6 Mio. Euro netto vorgesehen. Die anteiligen Baukosten für das Bauwerk und Baukonstruktion (KG 300) betragen ca. 9,4 Mio. EUR netto und für die technische Gebäudeausrüstung (KG 400) ca. 5,3 Mio. EUR netto. Die Planung ist dem vorgegebenen Kostenrahmen anzupassen. Eine Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2029 geplant. Das Projekt ist OFFEN - Amts- und Dienstgeheimnis eingestuft. Es darf kein Personal aus den Staaten der Staatenliste in Planung und Ausführung herangezogen werden. Neben dem Auswahlgremium des Auftraggebers werden ggf. Vertreter des Nutzers und des Denkmalschutzes in beratender Funktion an den Vergabe-verhandlungen teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro konsalt Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH unterstützen und beratend begleiten. | Das zu sanierende Gebäude Nr. 01 in der Clausewitz Kaserne ist ein Stabsgebäude aus dem Jahr 1937. Es ist das Zentralgebäude des denkmalgeschützten Eingangsensembles der Kaserne. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit Untergeschoss und ausgebautem Dachgeschoss. Das Gebäude besitzt eine Nettonutzfläche von ca. 6.000 m² über alle Geschoss und beherbergt aktuell große Teile des Stabes der Führungsakademie inklusive des Kommandeurs. Das Gebäude befindet sich in einem baulich und technisch schlechtem Gesamtzustand. Die Raumzuschnitte und insbesondere die technische Ausstattung passen nicht zu den aktuellen und künftigen Anforderungen. Das Gebäude soll grundsaniert und funktional an die Anforderungen an ein modernes Bürogebäude angepasst werden. Es soll dabei seinen repräsentativen Charakter als Denkmal in einem geschützten Ensemble und als Hauptgebäude der Akademie erhalten. Das Gebäude soll in einem Zuge grundsaniert werden. Interimsbüroflächen können im Bestand dargestellt werden und werden außerhalb des Projektes realisiert. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und hohe Energieeffizienz der Gebäude werden erwartet. Es ist der Standard EGB 55 für Gebäudesanierungen entsprechend der Energieeffizienzfestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten und Gebäudesanierungen des Bundes (EEFB) vom 26.08.2021 mit Erlass BMVg IUD I 6 Az 45-01-70/GreenB vom 30.09.2020 und der dazugehörigen Verfügung BAIUDBw Infra III 1 mit den erläuternden Ausführungen vom 25.08.2021 umzusetzen. Eine BNB Zertifizierung ist im Grundsatz gem. u. g. Besonderer Leistungen anzuwenden. Der Nutzer ist in Abstimmung mit dem Bauherrn eng in die Planung einzubeziehen, um die nutzerspezifischen Anforderungen optimal umsetzen zu können. Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist ein Baukostenbudget (KG 200-600) von ca. 15,6 Mio. Euro netto vorgesehen. Die anteiligen Baukosten für das Bauwerk und Baukonstruktion (KG 300) betragen ca. 9,4 Mio. EUR netto und für die technische Gebäudeausrüstung (KG 400) ca. 5,3 Mio. EUR netto. Die Planung ist dem vorgegebenen Kostenrahmen anzupassen. Eine Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2029 geplant. Das Projekt ist OFFEN - Amts- und Dienstgeheimnis eingestuft. Es darf kein Personal aus den Staaten der Staatenliste in Planung und Ausführung herangezogen werden. Neben dem Auswahlgremium des Auftraggebers werden ggf. Vertreter des Nutzers und des Denkmalschutzes in beratender Funktion an den Vergabeverhandlungen teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro konsalt Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH unterstützen und beratend begleiten. Zusätzlich werden die Anlagen 2B - 3C wie folgt angepasst: 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers bzw. der Bewerberin: Erklärung über den Umsatz des Bewerbers bzw. der Bewerberin für den Leistungsbereich TGA gem. §§53 HOAI in den ALG 4-5 und 8 (ELT) in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 300.000 EUR (netto) erreichen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter bzw. Bieterinnen der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer bzw. Unterauftragnehmerinnen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben. Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.). 3A1: Nachweis der Befähigung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen: Ingenieur:in gem. § 75 (2) VgV. 3A2: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung: Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich TGA (Nachweis durch Studiennachweis) und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung im Leistungsbereich TGA gem. §§ 53 HOAI. 3A3: Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Bauleitung: Abgeschlossenes Studium Leistungsbereich Technische Ausrüstung (Nachweis durch Studiennachweis) und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbereich TGA gem. §§ 53 HOAI. 3B: Qualifikation des Bewerbers bzw. der Bewerberin hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten: Eigenerklärung hinsichtlich der Erfahrung des Bewerbers bzw. der Bewerberin mit Projekten mit öffentlichen Auftraggebern. 3C: Eigenerklärung über die Beschäftigtenanzahl: Eigenerklärungen über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter:innen mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre. Für den Leistungsbereich TGA gem. §§ 53 HOAI in den ALG 4-5 und 8 (ELT) sind mind. 3 festangestellte Architekten bzw. Architektinnen oder Bauingenieure bzw. Bauingenieurinnen oder Absolventen bzw. Absolventinnen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen inkl. Büroinhaber bzw. Büroinhaberinnen, Geschäftsführer bzw. Geschäftsführerinnen etc. (Anzahl an Personen maßgeblich, nicht das wöchentliche Stundenvolumen) im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Beschäftigtenanzahl aller Bieter bzw. Bieterinnen der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer bzw. Unterauftragnehmerinnen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Beschäftigtenanzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.