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Altlastenfreistellungsmanagement (AFM): Neuprogrammierung AFM awarded

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Veroeffentlicht
27.01.2026
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
Gewinner
Beak Consultants GmbH
Vergabedatum
22.12.2025
Region (NUTS)
DED21 (Sachsen)
CPV-Codes
Softwareprogrammierung und -beratung
Quelle
ted_europa | Auf TED ansehen
Notice ID
59378-2026

Beschreibung

Für das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie soll ein neues System möglichst unabhängig von proprietärer Software als Client-Server- Anwendung aufgebaut werden, wobei der Client browserbasiert sein soll. Dazu liegt bereits eine "Softwarespezifikation AFM" (SWS) vor, in der das bestehende System analysiert und erkannte strukturelle Eng-stellen und Probleme bei der Nutzerführung beschrieben wurden (IST-Analyse). In einem zwei-ten Teil der SWS wurden fachliche Anforderungen für ein dem Stand der Technik entsprechendes System formuliert und Lösungsvorschläge für eine Neustrukturierung und Erweiterung des AFM erarbeitet (SOLL-Modellierung). Insbesondere soll mit der Neuprogrammierung des AFM eine Anbindung der beim LfULG geführten SALKA-Datenbank zur Untersetzung der im AFM enthaltenen finanztechnischen Daten mit Fachinformationen zur Altlastenbearbeitung erfolgen. Es ist daher vorgesehen, beide Datenbanken in der Zuständigkeit des LfULG zu einem Fachinformationssystem (FIS) Altlasten zu vereinen und fortzuführen. Ziel der angefragten Leistungen ist die Neuprogrammierung des AFM unter Zugrundelegung der erstellten SWS. Dazu ist zunächst ein Systementwurf für das neue AFM als DV-technisches Feinkonzept zu erstellen. Dieses soll als Grundlage für die nächsten Schritte des Gesamtvorhabens (Softwareneuprogrammierung mit Prototypen und Entwicklertests) dienen. Hierbei ist die bestehende SWS anhand aller im Projektverlauf durchgeführten Anpassungen und Änderungen fortzuschreiben. Bestandteil des Projektes sind ebenfalls die Systemeinführung inklusive Datenmigration, das Erstellen eines IT-Sicherheitskonzeptes und die Fortschreibung des bestehenden Datensicherheits- und Datenschutzkonzeptes. Darüber hinaus sind Dokumentationen und Handbücher für die Software zu erstellen sowie Funktionstests und An-wenderschulungen durchzuführen. Nach erfolgreicher Systemeinführung ist über einen begrenzten Zeitraum die Software zu pflegen und der Betreiber bei der Einführung neuer Programmstände zu unterstützen.