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BüvA Übergreifendes Identitätsmanagement zur Bereitstellung einer digitalen Iden-tität awarded

Veroeffentlicht
-
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★★☆ (4/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Vergabedatum
16.05.2024
Region (NUTS)
DE300 (Berlin)
CPV-Codes
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung Softwarepaket und Informationssysteme Entwicklung von kundenspezifischer Software Diensteanbieter
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
360781-2024

Beschreibung

Die Nutzung der Online-Angebote und -Services der AOK-Gemeinschaft erfordert je nach Ausprägung die Registrierung und Authentifizierung des Nutzers. In der Vergangenheit wurden die entsprechenden Registrierungsdaten üblicherweise in der Systemumgebung der jeweiligen Applikation verarbeitet und gespeichert. Dies macht eine separate Registrierung für den Nutzer für jede einzelne Applikation bzw. jeden einzelnen Service erforderlich. Um die Nutzerprozesse einfacher, einheitlicher und sicherer zu gestalten und dabei den gesetzlichen Vorgaben zu genügen, soll zukünftig eine dauerhafte zentrale Identifikationslösung in Form eines zentralen, einheitlichen Identitäts- und Berechtigungsmanagements bereitgestellt werden. Gegenstand der Beschaffung ist daher eine zentrale Identifikationslösung zur Nutzung aller Online-Angebote und -Services des AOK-Systems durch diverse Nutzergruppen. Die Identifikationslösung, umfasst sowohl einen von der gematik zugelassenen sektoralen Identity-Provider (IDP), der den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, als zugelassene Standardsoftware ("Sekt. IDP"), als auch Weiterentwicklungen und individuelle Anpassungen / Individualisierungen nach Maßgabe der Anforderungen der Auftraggeberinnen (zusammen mit dem Sekt. IDP das sog. "IDM"). Dabei soll zunächst der Sekt. IDP in den Produktivbetrieb gehen, um den gesetzlichen Anforderungen Rechnung zu tragen und ein paar Monate später das IDM. Die Identifikationslösung bildet eine zukünftige Basis für die Nutzung aller digitalen Anwendungen der AOKs, die sichere Kommunikation über verschiedene Kanäle und den Zugriff auf zentral definierte übergreifende Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA). Sie muss zum Implementationszeitraum mindestens die gematik-Standards umfassen. Zugleich muss sie weitere Funktionen entweder out-of-the-box (d.h. ohne zusätzliche Anpassungen, Konfigurationen, Erweiterungen sofort nutzbar) oder im Rahmen von Weiterentwicklungen umfassen können, die entweder (i) aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich sind oder (ii) von den Auftraggeberinnen spezifisch gewünscht werden. Die zu beschaffende Lösung muss weiterhin in der Lage sein, über den gesetzlichen Rahmen hinausgehende weitere Anwendungen anzubinden. Die Lösung ist als Software-as-a-Service (SaaS) bereitzustellen. Im Wesentlichen streben die Auftraggeberinnen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen eine standardisierte Lösung zur Umsetzung der Anforderungen an den Sekt. IDP und dessen Betrieb an. Darunter ist eine Softwarelösung und deren Betrieb zu verstehen, die für die Bedürfnisse einer Mehrzahl von Kunden am Markt und nicht speziell vom Auftragnehmer für einen Auftraggeber entwickelt wurde oder wird, einschließlich der zugehörigen Dokumentation.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 BüvA Übergreifendes Identitätsmanagement zur Bereitstellung einer digitalen Iden-tität T-Systems International GmbH

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