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Einrichtung eines Patientenportals nach den Vorgaben des Fördertatbestands 2 des KHZG awarded

Veroeffentlicht
04.02.2025
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★★☆ (4/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Gewinner
Auftragswert
1,00 EUR
Region (NUTS)
DEA33 (Nordrhein-Westfalen)
CPV-Codes
Software-Unterstützung Planung im Bereich Systemimplementierung Software-Beratung Bereitstellung von Software
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
76942-2025

Beschreibung

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Einrichtung je eines Patientenportals für das Universitäts-klinikum Münster (UKM) und das Marienhospital Steinfurt (UKM MHS) nach den Vorgaben des Förder-tatbestands 2 des KHZG. Der Funktionsumfang fokussiert sich auf das digitale Aufnahme- und Be-handlungsmanagement. Das Portal muss die im folgenden genannten Funktionen bieten und mindes-tens den Förderrichtlinien des Fördertatbestands 2 (KHZG) - bezogen auf das Aufnahme- & Behand-lungsmanagement - entsprechen: - Patient*innen haben die Möglichkeit Konten anzulegen und selbst zu verwalten. - Das Portal unterstützt Patient*innen bei der mobilen digitalen Anamnese mittels individualisierba-rer Fragebögen. - Patient*innen können initiativ Dokumente in das Portal übermitteln. - Patient*innen und zuweisende Ärzt*innen können vom UKM bzw. vom UKM MHS benötigte Do-kumente (z.B. Überweisungsscheine) in das Portal übermitteln. - Mitarbeitende der Klinik können über das Portal in eine digitale & datenschutzkonforme Kommu-nikation mit Patient*innen & zuweisenden Praxen treten. - Das Portal bietet die (perspektivische) Möglichkeit zu rechtskonformer Zustimmung relevanter Dokumente (bspw. Behandlungs- oder Wahlleistungsverträge). - Es sollen Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQ) gefunden werden können. - Das Portal bietet Patient*innen die Möglichkeit auf dem eigenen Endgerät Informationen abzu-fragen, bereitzustellen und zu empfangen. - Das Portal bietet die Möglichkeit zur sicheren Durchführung von Videosprechstunden über einen KBV-zertifizierten Anbieter. - Das Portal bietet die Möglichkeit ein Aufrufsystem anzubinden, welches Patient*innen vom Zeit-punkt der Ankunft in der Klinik durch die Behandlung führen kann. - Das Portal unterstützt die Anbindung von Check-In Terminals (Anschaffung und Einrichtung von Terminals ist in Planung). - Es werden Standard-Schnittstellen und Technologien für die Verknüpfung mit anderen Systemen (z.B. HL7/FHIR unterstützen) ermöglicht (Insbesondere ist das am UKM und am UKM MHS in separaten Instanzen betriebene patientenführende KIS ORBIS, sowie fachabteilungsspezifische Subsysteme (bspw. Highdent, Fidus) anzubinden. Ein entsprechendes Integrationskonzept - ggf. unter Einbeziehung des am UKM eingesetzten Kommunikationsservers Mirth Connect - ist vorzulegen). Dieses Konzept hat insbesondere die Tatsache zu berücksichtigen, dass das Pati-entenführende KIS Orbis für das UKM und das UKM MHS in separaten Instanzen betrieben wird und - beispielsweise ebenfalls über separate Instanziierung - eine strikte Trennung der Daten von UKM und UKM MHS zu ermöglichen. - Zum Nachweis der DSGVO-Konformität ist ein Datenschutzkonzept vorzulegen, welches alle Verarbeitungen von personenbezogenen Daten im Rahmen des Portals berücksichtigt. - Der inhaltliche & mengenmäßige Umfang der Einführung eines Patientenportals am UKM und UKM MHS hat eine hohe Komplexität zur Folge und kann nur durch Bieter mit entsprechender Erfahrung in vergleichbaren Projekten behandelt werden. Entsprechende Kundenreferenzen sind anzugeben. Der Auftragnehmer hat das Patientenportal inkl. Lizenzen und KIS-Anbindung funktionsfähig zu instal-lieren, parametrisieren, in Betrieb zu nehmen und über den Vertragszeitraum zu beservicen. Die Instal-lation soll vorbehaltlich gesetzlicher Änderungen des KHZG bis zum 31.03.2025 erfolgen. Das Projekt ist in Generalunternehmerschaft zu führen, die Schnittstellenkosten sind beidseitig im An-gebot aufzuführen. Die zu beschaffenden Leistungen ordnen sich in das Vorhaben "FTB 2 Patientenportale" zum Förder-tatbestand 2 ein, innerhalb dessen alle Muss-Kriterien sowie ausgewählte Kann-Kriterien des Förder-tatbestandes erfüllt werden müssen. Ein digitales Entlass- und Überleitungsmanagement ist kein Bestandteil des Vorhabens. Das bereits etablierte System CareSD der Firma nubedian ist idealerweise anzubinden. Der Abschluss eines EVB-IT Systemvertrags ist obligatorisch.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 Einrichtung eines Patientenportals nach den Vorgaben des Fördertatbestands 2 des KHZG Polavis GmbH 1 EUR

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