Beschreibung
Die Untere Bodenschutzbehörde des Oberbergischen Kreises (OBK) plant einen Auftrag für die systematische, flächendeckende Erhebung und Erstbewertung Altlast-verdächtiger Flächen, Altlasten, schädlicher Bodenveränderungen und Verdachtsflächen mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen zu vergeben. Ziel dieser systematischen Erfassung und Bewertung ist die Fortschreibung und Vervollständigung des bestehenden Katasters. Derzeitig befinden sich im Altlasten-Verdachtsflächenkataster des OBK ca. 900 Eintragungen von Altablagerungen, Altstandorten, Betriebsstandorten und sonstiger stofflicher Bodenveränderungen. Das gesamte Kreisgebiet umfasst eine Fläche von 919 km². Die geplante flächendeckende Erhebung und Erstbewertung Altlast-verdächtiger Flächen, Altlasten, schädlicher Bodenveränderungen und Verdachtsflächen soll in Anlehnung an die „Arbeitshilfe für Erhebungen über kontaminationsrelevante Flächen in Nordrhein-Westfalen“, LANUV-Arbeitsblatt 21 (3. überarbeitete Auflage, 2023) vom LANUV NRW erfolgen. Der Umfang der Datenerfassung ist dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen und in einem Konzept anzubieten.