Beschreibung
Dieses Los betrachtet die Lieferung aller durch das Messstellenkonzept (vgl. Leistungsbeschreibung Abschnitt 3.3) ausgeschriebenen elektrischen Zählerkomponenten, inkl. ggf. notwendige Hilfssysteme wie Wandler und Netzteile. Bei der Auswahl der Kommunikationstechnik (d.h. Bussysteme) sind die notwendigen Schnittstellen mit Los 3 abzustimmen. Die beschaffte Messtechnik ist durch den Bieter dieses Loses in den Systembereichen der Elektroenergieverteilung zu verbauen. Bei der Auslegung der Zählerdimensionen ist je Messstelle auf die Auswahl des richtigen Messbereichs zu achten. Die zeitliche Auflösung der Datenaufzeichnung sollte im Bereich von max. 1 min liegen. | Dieses Los betrachtet die Lieferung aller durch das Messstellenkonzept (vgl. Leistungsbeschreibung Abschnitt 3.3) ausgeschriebenen Zählerkomponenten für die Wärme- und Kältemessung, inkl. ggf. notwendige Hilfssysteme wie Netzteile, Tauchhülsen und Temperatursensoren. Bei der Auswahl der Kommunikationstechnik (d.h. Bussysteme) sind die notwendigen Schnittstellen mit Los 3 abzustimmen. Die beschaffte Messtechnik ist durch den Bieter dieses Loses in den Systembereichen der Wärme- und Kälteenergieverteilung zu verbauen. Bei der Auslegung der Zählerdimensionen ist je Messstelle auf die Auswahl des richtigen Messbereichs zu achten. Die zeitliche Auflösung der Datenaufzeichnung sollte im Bereich von max. 5 min liegen. Es ist auf eine ausreichende Betriebszeit ohne zusätzliche Wartungs- und Ersatzintervalle zu achten, d.h. die Wärme- und Kältezähler sind mit eigenen Netzteilen auszurüsten. | Die GLT stellt die zentrale Datensammlungs- und Kommunikationsplattform dar. Der Bieter auf dieses Los übernimmt die Aufschaltung aller im Rahmen von Los 1 und Los 2 verbauten bzw. nach-/umgerüsteten Sensoren auf die GLT. Hierzu gehört ebenfalls die Integration der hierfür notwendigen Bussystem-Hardware. Hierzu ist eine enge Kommunikation mit den AN zu Los 1 und Los 2 vorgesehen. Weiterhin wird auch der Messdatenabruf aus dem Lademanagementsystem der Elektro-Ladestationen sowie aus dem Speichermanagement des Batteriespeichers und dem bestehenden Mittelspannungszähler in Haus E1 umgesetzt. Aus jedem Zähler wird jeweils der Datenpunkt Energie in die Datenbanken der GLT und deren Anzeigen integriert. Die neu hinzukommenden Datenpunkte müssen im GLT-System nicht in die Visualisierungen in Anlagenschaltbildern übertragen werden. Eine Zugänglichkeit über Klartext-Namen ist ausreichend. Die verwendeten Benennungen sind in der Projektdokumentation als eine Art Übersetzungsliste verständlich zu dokumentieren. Anforderungen an die zu übergebenden Revisionsunterlagen sind im unteren Abschnitt zu finden. Eine nachträgliche Einbindung weiterer Datenpunkte der verbauten Zähler durch den AG muss möglich sein und im Projekt bereits mitgedacht werden. Das Auflaufen plausibler Daten wird für alle Systemkomponenten geprüft und protokolliert. Für das ggf. vom AG ausgewählte Objekt zur Umsetzung eines 5G Prototypen wird zusätzlich die Messdatenkommunikation zur GLT über Ethernet-TCP/IP umgesetzt. In enger Abstimmung zu Los 4 wird eine Schnittstellen-API zum Abruf der auflaufenden Messdaten auf der GLT durch einen externen, im IT-Netz des Krankenhauses befindlichen Datenhaltungs- und Visualisierungsserver erarbeitet, in der GLT umgesetzt und in Abstimmung mit dem AN zu Los 4 getestet. Anforderungen an die zu übergebenden Revisionsunterlagen: Bestandsunterlagen und Dokumentation für die Gebäudeautomation/MSR 2-fach digital auf USB-Stick, in beschrifteten und nummerierten Ordnern, im Format pdf. Pläne zusätzlich im Format dwg (Autocad, Pläne müssen auf die CAD-Richtlinie in aktuellster Fassung angepasst werden). Unterlagen sind zusätzlich auf dem Planteamserver gemäß Plancodierung abzulegen. Ordner beschriftet mit: - Bauvorhaben/Projekt - Auftragnehmer - Gewerk - Ordnernummer - Jahr der Abnahme/ Übergabe USB-Stick über Unterordner gegliedert, Ordner über Trennblätter gegliedert. Mindestforderungen an den Inhalt: - Inhaltsverzeichnis, - Anlagen-/ Funktionsbeschreibung, - Bedienungsanleitung, - Wartungsanleitung, - Sicherheitsvorschriften, - Abnahmeprotokolle, - Fachunternehmererklärungen, - Liste der Nachunternehmer, - Mess-, Inbetriebnahmeprotokolle, - Fabrikate- und Typenliste mit Kontaktdaten, - Übereinstimmungserklärungen, Konformitätsbescheinigung, - Produktunterlagen, - Bauartzulassungen, - Einweisungsprotokolle, - Planlisten, - Nachweis des störungsfreien 14-tägigen Probebetriebes. Bestandspläne als Grundrisse mit lagerichtiger Darstellung aller Anlagenkomponenten, - Pläne (M 1:50/1:100, Details mind. 1:20) farbig geplottet mit Lochverstärkern der einzelnen Grundrisse, - Stromlaufpläne der gesamten Anlage inkl. sämtlicher Ansichten, Klemmbelegung usw. - Bestätigung über Einhaltung der UVV VBG 4, - Kabellisten, - Stückliste Schaltschrank, - Stückliste Regelung, - Bustopologie - Topologie Brandschutzklappen, - Regelschemata mit Anlagenadressen, - Informationsliste, - Ausdruck sämtlicher Bilder Subserver, - Datenpunktlisten nach VDI 3814-1, - Auflistung sämtlich voreingestellter Sollwerte. Software: Sämtliche Software ist inkl. Quellcode im editierbaren Format bei Abnahme der Leistungen an den AG zu übergeben. Dokumentation der Erstprüfung VDE 0100-600 Die Dokumentation der Erstprüfung für die fertiggestellte Elektroinstallation vor der Erstinbetriebnahme nach DIN VDE 0100-600 beinhaltet: - Schutzleiterwiderstandsmessung | Alle in der GLT auflaufenden Daten aller Zähler werden auf einem zentralen Datenhaltungs- und Visualisierungsserver überspielt. Der Bieter muss dazu die in der Leistungsbeschreibung unter Abschnitt 3.2 definierten Anforderungen einhalten. Die Erarbeitung der Lösung für dieses Los erfolgt in enger Abstimmung mit dem AN zu Los 3, vor allem hinsichtlich der Schnittstellen-API zur GLT und deren Test. Eine Umsetzung der Lösung direkt auf der GLT ist im Rahmen der initialen Arbeitsphase zu prüfen. Im Rahmen dieses Loses ist dem AG auch ein Angebot für einen Wartungsvertrag des entwickelten Datenhaltungs- und Visualisierungssystems über 2 Jahre zu unterbreiten.