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zweidimensionale hydrodynamische Modellierung für das Gewässer Lahn inkl. Vorbereitung der Unterlagen für das Verfahren zur Ausweisung des Überschwemmungsgebietes awarded

Veroeffentlicht
12.12.2024
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★☆☆ (3/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Vergabedatum
09.12.2024
Region (NUTS)
DE722 (Hessen)
CPV-Codes
Datenverarbeitung
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
761266-2024

Beschreibung

Ausführung der zweidimensionale hydrodynamische Modellierung für das Gewässer Lahn im Bereich von der hessischen Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen (km 222) bis zur hessischen Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz (km 56) - inkl. Vorbereitung der Unterlagen für das Verfahren zur Ausweisung des Überschwemmungsgebietes. Grundlage für die Ermittlung der Überschwemmungsgebiete soll ein zweidimensionales hydrodynamisch-numerisches 2D-HN-Modell werden. Durch ein 2D-HN-Modell können die Strömungskennwerte, wie u.a. die Fließgeschwindigkeit und der Wasserstand, erfasst werden. Basis der Modellierung stellen die aktuellen DGM1-Daten des Landes Hessen dar. Darüber hinaus stehen Peildaten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für Teile der Lahn zur Verfügung. Zusätzlich sind Nassprofile durch ein geeignetes Vermessungsverfahren zur repräsentativen Darstellung des Flussschlauchs zu erheben und mit den DGM-Daten zu verschneiden. Insbesondere sind strömungsrelevante Kreuzungs- und Querbauwerke bei der Vermessung zu berücksichtigen. Das Modell soll die im Einzugsgebiet überfluteten urbanen Bereiche, ebenso wie die der freien Landschaft vollumfänglich abbilden können. Die Lahn besitzt im Mittel- und Oberlauf bis Wetzlar bei HQExtrem eine Überflutungsfläche mit Breiten bis ca. 2.000 m. Diesbezüglich ist eine mittlere Breite von ca. 1.000 m bei einer Fließgewässerlänge von rd. 166 km und somit ein Modellgebiet von etwa 166 km² abzudecken. Das Berechnungsprogramm muss differierende Abflusszustände mit den daraus resultierenden unterschiedlichen Ausbreitungsflächen stabil abbilden können. Die für die Berechnung notwendigen Randbedingungen werden in Abstimmung mit dem Auftraggeber definiert. Für die Modellierung sind zeitlich unabhängige (stationäre) Strömungszustände vorgesehen. Zur Bewertung der Sensitivität, soll ein Szenario mit variierenden Rauigkeiten im Umfeld von ausgewählten Siedlungsbereichen erfolgen. In einem alternativen Szenario sollen die Überschwemmungsflächen für Hochwasserwellen unter Berücksichtigung der Retentionswirkung der vorhandenen Hochwasserrückhaltebecken an den Zuflüssen der Nebengewässern Perf, Ohm, Salzböde, Lumda, Kleebach und Ulmbach mittels stationärer Berechnung ermittelt werden. Das Modell ist anhand vorhandener hydrologischer Daten und ggf. abgelaufener historischer Hochwasserereignisse zu kalibrieren. Bei der diesbezüglichen Datenbeschaffung (Fotodokumentation, Wasserspiegellagenfixierungen etc.) ist auf Unterlagen bei dem Regierungspräsidium Gießen -im nachfolgenden Auftraggeber (AG) genannt, zurückzugreifen. Die für die Berechnung notwendigen Randbedingungen werden in Abstimmung mit dem AG definiert. Die Ergebnisse der Rechenläufe werden für die Erstellung der Gefahren- und Risikokarten nach § 74 WHG im Risikogebiet Lahn und für die Erstellung der Überschwemmungsgebietskarten nach § 76 WHG verwendet.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 zweidimensionale hydrodynamische Modellierung für das Gewässer Lahn inkl. Vorbereitung der Unterlagen für das Verfahren zur Ausweisung des Überschwemmungsgebietes Weber-Ingenieure GmbH

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