Beschreibung
Die Stadt Bad Krozingen, vertreten durch Herrn Bürgermeister Volker Kieber, plant die Erweiterung bzw. den Umbau der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule. Vor dem Hintergrund, dass die Werkrealschule ab dem Schuljahr 2025/26 den bestehenden Schulverbund mit der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule verlässt und gleichzeitig mit der Max-Planck-Realschule zusammengelegt wird, soll der Ganztagsbetrieb an der Grundschule Landeck spätestens zum Schuljahr 2026/27 in Wahlform aufgenommen werden. Der Antrag auf Umwandlung in eine Ganztagsschule soll bis zum 1. Oktober 2025 beim Regierungspräsidium eingereicht werden, um einen reibungslosen Start zum Schuljahr 2026/2027 zu ermöglichen. Um den Ganztagsbetrieb zu ermöglichen, muss die Schule um zusätzliche Räume erweitert werden. Der Architektenwettbewerb umfasst die Planung und Realisierung des Neubaus einer Mensa mit Betreuungsräumen auf der Schulerweiterungsfläche sowie den sukzessiven Umbau des Bestandsgebäudes. Das Projekt soll durch Bundes- und Landesprogramme gefördert werden. Dabei wird eine optimale Anbindung an den Bestand angestrebt, wobei insbesondere die Anbindung des Bestandsgebäudes an die Mensa im Fokus steht. Die Überwindung der großen Distanzen innerhalb des Schulgeländes stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar, um ein harmonisches Gesamtgefüge zu schaffen. Das Raumprogramm für den Umbau zur Ganztagsschule steht bereits fest. Das Gesamtkonzept für die Schule Landeck sieht ein einheitliches Erscheinungsbild vor, das von Holz und einer warmen Materialität geprägt ist. Zudem soll es ein kindgerechtes Orientierungssystem sowie die pädagogischen Anforderungen berücksichtigen. Derzeit wird bemängelt, dass die Schule nicht als zusammenhängendes Ensemble wahrgenommen wird. Diese Herausforderung soll durch den Architektenwettbewerb gelöst werden. Eine zentrale Anforderung besteht darin, ein kindgerechtes Orientierungssystem zu entwickeln, das sich durch die gesamte Schule zieht und insbesondere im Bestandsgebäude umgesetzt wird. Besonderes Augenmerk wird auf das pädagogische Konzept gelegt, das Klassenräume, Gemeinschaftsräume, Fachräume, Diensträume, Räumlichkeiten für das pädagogische Personal / Verwaltung und die Mensa umfasst. Der Bau einer Mensa ist aufgrund der geplanten Teilnahme von mehr als 300 Schülerinnen und Schülern an der Mittagsverpflegung unabdingbar. Darüber hinaus werden zusätzliche Räume für die Betreuung der Ganztags- und Halbtagsschüler sowie für die Randzeitenbetreuung benötigt. Ziel ist eine harmonische Integration von Neubau und Bestand, die den Anforderungen des pädagogischen Konzeptes gerecht wird und eine kindgerechte Umgebung schafft. Die Schaffung eines einheitlichen Gesamtbildes sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sind ebenfalls von großer Bedeutung.