Beschreibung
Aufgrund des geplanten Ausbaus des Stichkanals nach Salzgitter wird die Schleuse Wedtlenstedt um eine Schleusenkammer erweitert und die Vorhäfen in ihrer Tiefe und Breite angepasst. Südlich des oberen Vorhafens ist der Ersatzneubau der Brücke 484 geplant. Die Wasserflächen des Kanals und die angrenzenden Landflächen sind als Kampfmittelverdachst-flächen eingestuft. Für den geplanten Ausbau und Neubau muss eine Kampfmittelfreiheit dieser Flächen vorliegen. Somit ist eine Kampfmittelsondierung mit anschließender Räumung von Anomalien als vorgezogene Maßnahme erforderlich. Bei der Beschaffung werden Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Die zu beschaffenden Leistungen sind keine Leistungen aus der Negativliste zur AVV. Für die Sondierungsarbeiten mit anschließender Räumung gibt es keine klimafreundlichere Handlungsalternative. Die Arbeiten werden entsprechend des Stands der Technik ausgeführt. Eine gesonderte menschenrechtliche Sorgfaltspflicht besteht nicht. Es erfolgt eine öffentliche Ausschreibung, bei der zugelassene und in Deutschland ansässige Firmen ein Angebot abgeben können. Es handelt sich um eine bauvorbereitende Maßnahme für ein Bauvorhaben, dessen Gesamtwirtschaftlichkeit nachgewiesen wurde. Die geplante Kampfmittelsondierung und -räumung von Anomalien dient der Vorbereitung des Baufelds. Eine Kampfmittelfreiheit muss vor Baubeginn vorliegen. Dabei werden die geltenden Vorschriften (BFR KMR) beachtet. Naturschutzfachliche Vorgaben für die Ausführung von Arbeiten am Stichkanal Salzgitter werden beachtet. Da keine Produkte beschafft werden, sind keine weiteren Nachweise zu erbringen.