Beschreibung
Im Einsatz sind derzeit mehrere Pure Storage FlashArray Speichersysteme. Basis allen Verfahren ist ein alle Standorte einschließendes LAN/MAN, sowie eine Multi-Fabric Fibre Channel Infrastruktur, welche die drei hochverfügbaren Rechenzentren ausfallsicher verbindet. Darüber hinaus wird eine Backend-Infrastruktur für die Active Cluster Replikation der Pure Storage Systeme betrieben. Hierüber werden die Daten über die Active Cluster Funktion der Speichersysteme an jeweils zwei Rechenzentrumsstandorten synchron gespiegelt. Die IT des UKM legt sich auf den Hersteller Pure Storage als Ausstatter für die Erweiterung der bestehenden IT-Infrastruktur fest. Dies ist darin begründet, dass die vorhandene IT-Infrastruktur erweitert, ergänzt und teilweise erneuert werden muss und ein Herstellerwechsel mit hohem Aufwand und hohen Wechselkosten verbunden wäre. Die Kosten und der Aufwand ergeben sich unter anderem durch: - Vorhandene Infrastruktur, welche noch nicht vollständig ausgebaut ist. Systeme eines anderen Herstellers müssten vollständig neu angeschafft werden. - Investition in die Schulung der IT-Mitarbeiter auf neue IT-Systeme. Bei einer Umstellung ist von mehreren Monaten Schulungsaufwand auszugehen. - Investition in Vermittlungshard- und Software, da es keine Kompatibilität zwischen unterschiedlichen Herstellern gibt. - Reduzierte Hochverfügbarkeit durch mangelnde Kompatibilität und Kosten durch anzunehmende Ausfälle der IT. Neben den exemplarisch aufgeführten Kosten sollen zudem Integrations- sowie Kompatibilitätsprobleme aus Gründen der IT-Sicherheit vermieden werden. Die IT des UKM betreibt hochausfallsichere Rechenzentren, welche die Aufrechterhaltung des Klinikbetriebes sicherstellen. In den Rechenzentren werden teils hochkritische Daten nach KRITIS Vorgabe verarbeitet, welche verschlüsselt vorgehalten werden müssen. Sämtliche vom Hersteller Pure Storage eingesetzten Lösungen sind aufeinander abgestimmt und können somit diese zentralen Anforderungen abdecken. Der Einsatz von Fremdsystemen in Verbindung mit den Bestandssystemen lässt dies nicht zu. Zudem erwarten die Anwender eine 100%-Verfügbarkeit aller ihrer Systeme, um den klinischen Betrieb jederzeit aufrecht zu halten. Die IT des UKM hat in den vergangenen Jahren erreicht, dass alle kritischen klinischen Anwendungen hoch integriert sind, der Ausfall eines Service hat unmittelbaren Einfluss auf die Gesamtverfügbarkeit. Die IT hat aus diesem Grund hochautomatisierte IT-Prozesse etabliert, die die Services überwachen und bei einem sich abzeichneten Ausfall automatisiert Dienste auf entsprechende IT-Ressourcen verschieben. Die Automatisierung basiert auf Pure Storage-Technologien, eine Änderung an der Basis hätte zur Folge, dass die Verfügbarkeit der teilweise lebenskritischen Anwendungen nicht mehr in dem Maße zu gewährleisten ist.