Beschreibung
Im Rahmen des Verbundprojekts "Skalenübergreifende modellgestützte Auslegung, Überwachung, Regelung und Bewertung von spanenden Fertigungsprozessen zur Herstellung sicherheitskritischer Triebwerkskomponenten - ManuSafeNextGen" (Förderkennzeichen: 20N2205B), gefördert durch das BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND KLIMASCHUTZ, werden Ansätze für die skalenübergreifende modellgestützte Auslegung, Überwachung, Regelung und Bewertung von spanenden Fertigungsprozessen zur Herstellung sicherheitskritischer Triebwerkskomponenten entwickelt. Im Teilarbeitspaket AP 5.1 wird dabei ein mehrskaliges Simulationsmodell zur Vorhersage von prozessinduzierten Randzonenmodifikationen bei inhomogenem Werkstoffgefüge entwickelt und im Arbeitspaket 3.2 durch bedarfsangepasste Rasterelektronenmikroskopische Analysen der Gefüge in der Randzone der bearbeiteten Bauteile validiert. Dieses mehrskalige Simulationsmodell besteht dabei aus drei Teilmodellen: Makroskopisches Spanbildungsmodell, Materialmodell und Modell zur Prognose von Gefügeveränderungen aufgrund thermomechanischer Belastung im Zerspanprozess.