Beschreibung
Der geplante Neubau soll auf dem Campus Schillingallee der Universität Rostock errichtet werden. Der vorgesehene Standort profitiert sehr von der Nähe zu den klinischen und präklinischen Forschungseinrichtungen sowie zur Notfallversorgung des Universitätsklinikums. Das Gebäude der DZNE-CTU soll auf dem Baufeld der Universitätsmedizin Rostock UMR, westlich der Schillingallee, entstehen. Das Baufeld befindet sich außerdem in unmittelbarer Nachbarschaft zu den wesentlichen grundlagen-orientierten Forschungslaboren der klinischen Fächer der UMR, wie z. B. dem BIOMEDICUM und dem Biomedizinischen Zentrum. Auf der Fläche des Baufeldes beabsichtigt die Universitätsmedizin Rostock zudem einen eigenen Neubau (NeuroPart) zu errichten, der mit dem Gebäude der DZNE-CTU zu einem späteren Zeitpunkt fußläufig verbunden werden soll. Die direkte Nachbarschaft beider Gebäude wird so die inhaltlichen synergetischen Effekte zwischen den beiden Gebäuden unterstützen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass das Gebäude NeuroPart zeitlich nach der CTU errichtet wird. Für die Untersuchung von Studienprobanden in der CTU Rostock sind in einem neuen, autarken Gebäude mehrere Untersuchungsräume vorgesehen, die spezifische Anforderungen erfüllen werden, wie z.B. ein Infusionsraum mit mehreren Infusionsplätzen, ein Liquorpunktionsraum, Testungsräume. Zudem werden Forschungsbetten zur Verfügung stehen, so dass auch Studien über mehrere Tage durchgeführt werden können, da die Probanden über Nacht mit entsprechender Überwachung bleiben können. Medikamente werden in einem Pflegeraum rein vorbereitet. Ein Laborraum zur Vorbereitung und Aufarbeitung von Biomaterialien im Rahmen von Pharma- und klinischen Studien ist ebenfalls vorgesehen. Zudem sind Lager- und Probenarchivräume geplant. Für den Smart-Home Bereich wird eine mit verschiedenen Sensoren ausgestattete 3-Zimmer-Wohnung errichtet, die über einen Observationsraum von außen überwacht werden kann. Für den partizipativen Forschungsberiech wird es verschiedene Forschungslabore geben, wie z.B. Nasslabor, Raum zur Demonstration von neuartiger Technologie. Auch hier wird die Möglichkeit bestehen, dass man über einen Observationsraum die stattfindenden Tätigkeiten ohne direkte Störung von außen dokumentieren kann. | Das DZNE als Forschungseinrichtung des Bundes ist im CSD-Gebäude Feodor-Lynen-Straße 17, in 81377 München auf dem Campus des Universitätsklinikum München-Großhadern des Kooperationspartners des Freistaats Bayern untergebracht. Für das Erweiterungsgebäude der CTU sind zwei bauliche Standorte am bestehenden CSD-Gebäude denkbar. Entweder wird die DZNE-CTU an der Ostseite des bestehenden CSD-Gebäudes über dem bestehenden MRT-Anbau oder an der Nordseite errichtet. An der Nordseite würde die Baumasse in die Untergeschossebene verlegt werden. Benachbart zum CSD-Gebäude plant das Klinikum auf der Ostseite ein mehrgeschossiges Diagnostikzentrum "Diakum". In der DZNE-CTU am Standort München sind Untersuchungs- und Funktionsräume sowie zwei Bettenzimmer und Büroräume vorgesehen, um Beobachtungsstudien und Klinische Studien der Phasen I bis IV bei Probanden und Probandinnen mit Neurodegenerativen Erkrankungen durchzuführen. Die Räume für die Untersuchung von Studienprobanden werden durch einen Funktionsraum und einen Infusionsraum mit Infusionsplätzen ergänzt. Medikamente werden in einem Pflegeraum rein vorbereitet. Ein Laborraum zur Vorbereitung und Aufarbeitung von Biomaterialien im Rahmen von Pharma- und Klinischen Studien ist ebenfalls vorgesehen. Zudem sind Lager- und Probenarchivräume geplant. | Das DZNE als Forschungseinrichtung des Bundes ist im Gebäude, Otfried-Müller-Straße 23, in 72076 Tübingen ist auf dem Gelände des Kooperationspartners, des Universitätsklinikum Tübingen, untergebracht. Das neue Gebäude der CTU Tübingen wird als Erweiterung des bestehenden Gebäudes Otfried-Müller-Straße 23 ausgeführt. Der Gebäudesockel des DZNE-Gebäudes wird entlang der Otfried-Müller-Straße erweitert und beherbergt in der Ebene 02 die neuen Räumlichkeiten. Der Zugang soll sowohl vom DZNE mit Nutzung der dort vorhandenen Verkehrswege als auch direkt von der Otfried-Müller-Straße erfolgen. Die CTU am Standort Tübingen besteht aus einem Neubau, in dem sich das MRT für die Messungen von Studienprobanden mit entsprechenden Technik-, Vorbereitungs- und Umkleideräumen sowie 4 Büroräume und ein Untersuchungszimmer befindet. Im bestehenden Gebäude sind 5 Untersuchungsräume für die Untersuchung von Studienprobanden angesiedelt, wobei 2 Räume als Infusionsräume mit insgesamt 6 Infusionsplätzen ausgestattet sind. Ein Laborraum zur Vorbereitung und Aufarbeitung von Biomaterialien im Rahmen von Pharmastudien ist ebenfalls vorgesehen. Zudem sind Lagerräume sowie Umkleideräume für Mitarbeitende geplant. Die CTU-Einheit umfasst neben den im Erweiterungsbau vorgesehenen Räumen auch Räume im Bestandsgebäude. Einige dieser Räume müssen bezüglich ELT und Nachrichtentechnik nachinstalliert werden. Desweitern sind Umbauten im Bestand wie z.B. eine Glaswand im Empfangsbereich oder Umbauten im WC-Bereich (z.B. behindertengerechtes Probanden-WC) vorgesehen. Eine detaillierte Auflistung der Bestandsräume, die von baulichen Änderungen betroffen sind, sowie der vorgesehenen technischen und räumlichen Umbauten ist beigefügt (s. CTU_Anlage 1.12 Bestandsräume Tübingen.pdf). | Das DZNE als Forschungseinrichtung des Bundes ist im Gebäude, Leipziger Straße 44, Haus 64, in 39120 Magdeburg auf dem Gelände des Kooperationspartners, des Universitätsklinikum Magdeburg, untergebracht. Der wissenschaftliche Schwerpunkt der CTU Magdeburg liegt in der Detektion von klinisch-relevanten Biomarkern mit dem Ziel der Etablierung einer passgenauen biomarkerorientierten Therapie. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Früherkennung, in diesem Zusammenhang liegt der Fokus auf dem räumlichen Orientierungsvermögen, auf Gedächtnisnetzwerke und auf der neuronalen Plastizität. In das CTU-Konzept des DZNE-Standorts Magdeburg sollen auch neuartige Messungen zu Aktivitäten des täglichen Lebens unter Verwendung von Virtual-Reality-Setups (Virtual Reality ADL und Navigation Simulation Lab) integriert werden. Das neue Gebäude ist als Erweiterung des bestehenden Gebäudes Leipziger Straße 44, Haus 64 so vorgesehen, dass die Gebäudestruktur des dreigeschossigen Neubaus an den Bestand angepasst und mit seinen Fluchten zum Hauptgebäude versetzt angeordnet wird, um den Vorplatz weiterhin als Eingangssituation zu erhalten. Erweiterung und Bestand sollen über Brückenkonstruktionen in den Obergeschossen verbunden werden. Im Neubau der CTU Magdeburg sind 2 Bettenzimmer für Probanden in klinischen Studien geplant. Zur Überwachung der Probanden gibt es eine Monitoring Zentrale. Zu der üblichen klinischen Infrastruktur wie zum Beispiel Bereitstellung von Sauerstoff ist unter anderem auch die Möglichkeit einer EEG-Überwachung vorgesehen. Ein Labor für die Blutentnahme, die Liquorpunktion und für die Aufbereitung und Asservierung der Biomaterialien steht ebenso zur Verfügung. Alle primär notwendigen Ressourcen befinden sich auf einer Ebene. Die CTU-Einheit umfasst neben den im Erweiterungsbau vorgesehenen Räumen auch Räume im Bestandsgebäude. Im Bestandsgebäude muss für die Lagerung von Proben und den Betrieb von Tiefkühleinheiten ein Lagerraum ertüchtigt werden. Die detaillierte Anforderung eines Bestandsraums, der von baulichen Änderungen betroffen ist, ist beigefügt (s. CTU_Anlage 1.13 Bestandsraum Magdeburg.pdf).