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Lieferung , Einführung und Inbetriebnahme eines Patientenportals im Rahmen KHZG (FTB2) awarded

Veroeffentlicht
18.03.2025
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★★☆ (4/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Gewinner
Vergabedatum
17.03.2025
Region (NUTS)
DE711 (Hessen)
CPV-Codes
Medizinsoftwarepaket IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
174412-2025

Beschreibung

Mit dem beantragten Vorhaben plant das Klinikum Darmstadt die Einführung eines klinikweiten Patientenpotals mit dem digitalem Aufnahmemanagement und Behandlungsmanagement mit dem Ziel, die Kommunikation und den Informationsaustausch zu verbessern und zu beschleunigen. Dadurch wird nicht nur die Versorgungsqualität, sondern auch die Patientenzufriedenheit und-sicherheit erhöht und optimiert. Das geplante und beantragte Vorhaben soll die Prozesse im Aufnahme-, Behandlungsmanagement digital unterstützen und optimieren, um so die Kommunikation und den Informationsausstausch deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dadurch werden eine deutliche Verbesserung der Versorgungsqualität und der Patientenzufriedenheit erreicht. Digitale Dienste im Rahmen des Behandlungsmanagements verfolgen hierbei unter anderem das Ziel der Erhöhung der Patientensicherheit und der Therapieadhärenz im Laufe des Aufenthalts sowohl vor Orrt im Klinikum als auch im Anschluss an die stationäre Behandlung. Insgesamt sollen Patientinnen und Patienten im Laufe ihres stationären Aufenthalts deutlich stärker als bisher begleitet, eingebunden und in ihrem Tagesablauf unterstützt werden. Mit der Patientenportallösung sollen Einweiser und Patienten die Möglichkeit haben online Termine zu buchen und anzufragen, Fragebögen oder digitale Formulare auszufüllen, medizinische Befunde und Daten oder sonstige Formulare zu übermitteln. Dabei soll das Portal eine sichere Austauschplattform für die Kommunikaion zwischen Aufnahmemanagement und Patienten darstellen. Eine integrierte digitale Patientenaufklärung soll zukünftig den Klinikbetrieb entlasten und gleichzeitig zur Optimierung von Workflows beitragen. Auch bei Wahlleistungserklärungen. Über standardisierte Schnittstellen soll ein sicherer Datenaustausch mit dem KIS möglich sein. Patienten sollen zum Beispiel die Möglichkeit haben, eine Anamnese digital von zu Hause aus hochzuladen oder Vorbefunde über die Plattform bereitzustellen. Klinikseitig sollen den Patienten unter anderem Informationen zum Krankenhaus zur Verfügung gestellt werden, z.B. zu Vorort-Gegebenheiten oder Ansprechpartnern. Außerdem soll es den Patienten mit Hilfe der Portallösung möglich sein auf behandlungsindividuelle Informationen zuzugreifen, wie z.B. Aufklärungsbögen, Videos oder Erhebungsbögen. Die oben genannten Möglichkeiten sollen dem Patienten im Vorfeld und während des stationären Behandlungsprozesses bereitstehen. Mit Hilfe der Portallösung soll es Mitarbeitern während der Behandlung möglich sein, schneller auf relevante Informationen zum Patienten zugreifen zu können, z.B. auf Informationen aus einer mobilen und digitalen Visite. Das Patientenportal soll einen strukturierten Datenaustausch und eine strukturierte Datenbereitstellung zwischen Leistungserbringern sicherstellen können. Der Datenaustausch, die Bereitstellung von Dokumenten soll dabei auf Basis anerkannter Standards mittels elektronischer Plattform erfolgen. Die Speicherung und, oder die Bereitstellung anfallender Informatioinen und Dokumente zur Behandlung soll in der elektronischen Patientenakte nach § 341 SGB V stattfinden. Eine detailierte Darstellung sämtlicher Anforderungsspezifikationen -Qualitätskriterien- an das zu beschaffende System ist dem Leistungsverzeichnis, Anlage H, zu entnehmen.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 Lieferung , Einführung und Inbetriebnahme eines Patientenportals im Rahmen KHZG (FTB2) samedi GmbH

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