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Freianlagenplanung für das Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung Gymnasium am Schloss in Saarbrücken awarded

Auftraggeber
Regionalverband Saarbrücken
Veroeffentlicht
08.01.2026
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
Gewinner
GM013 Landschaftsarchitektur
Vergabedatum
01.12.2025
Region (NUTS)
DEC01 (Saarland)
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Quelle
ted_europa | Auf TED ansehen
Notice ID
10697-2026

Beschreibung

Die Baumaßnahme ist auf dem Grundstück des Gymnasiums am Schloss in Saarbrücken geplant. Es handelt sich um ein Eckgrundstück, angrenzend an die Haupterschließungsstraße Talstraße, sowie die Spichererbergstraße. Ein als „Altbau“ definierter Gebäudekomplex erstreckt sich entlang dem zur Talstraße hin abfallenden Straßenverlauf der Spichererbergstraße. Dieser Gebäudekomplex ist in teils 3, teils 4 Geschosse untergliedert. Hausrückseitig ist, durch Terrassierung parallel zur Spichererbergstraße, der Schulhof in 3 Bereiche untergliedert: den unteren Schulhof, den mittleren Schulhof und den am höchsten gelegenen Sportplatz. Zur ebenen Talstraße orientiert sich ein Gebäudetrakt, definiert „Turnhalle“, der die Turnhalle, die Aula und die Biologieräume beherbergt. Der Hauteingang liegt am Gelenk der beiden Gebäudeteile und orientiert sich zur Talstraße hin. Der zur Gebäuderückseite gelegene Schulhof wird einerseits von einer Mauer begrenzt, die an den Fußgängerweg der Talstraße angrenzt, zum Hang hin begrenzt eine hohe Geländestützwand den Schulhofbereich. In dieser Stützwand befindet sich auf Niveau des unteren Schulhofes der Eingang zu einer weit verzweigten Bunkeranlage, die sich in Richtung Süd-Osten weiter ausdehnt. Das Grundstück verfügt nur über eine geringe versiegelte Hoffläche, die durch die angrenzende Hangbefestigung auf eine minimale Durchfahrtsbreite begrenzt wird. Der Schulhof ist derzeit in 3 Abschnitte auf 3 Etagen aufgeteilt, die dem Niveau der Spichererbergstraße folgen und durch Treppen verbunden sind. Der Höhenunterschied zwischen unterem Schulhof und oberem Sportplatz beträgt ca. 15,00 m. Die Planung der Freianlage ist eng mit dem architektonischen Entwurf des Hochbaus verzahnt. Beide Bereiche müssen Hand in Hand arbeiten, um ein funktionales und gestalterisch stimmiges Gesamtkonzept zu schaffen. Der Entwurf des neuen Schulcampus verfolgt das Ziel, differenzierte und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppen abgestimmte Pausenbereiche anzubieten, die sowohl Aufenthaltsqualität als auch ökologische Funktionen erfüllen. Der Auftraggeber beabsichtigte, die Leistungsphasen 1 bis 9 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI i.V.m. Anlage 11.1 zur HOAI nebst besonderen Leistungen zu vergeben.