Beschreibung
Durch die Arbeitsgestaltung sollen Gesundheitsrisiken gesenkt und Gesundheitsressourcen gestärkt werden. Bei einer Maßnahmenumsetzung der Gewinneridee wie z. B die „Beratung zur gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung“ kann sich diese auf die Arbeitsumgebung, die Ausgestaltung der Aufgabe selbst, die Arbeitsorganisation oder die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz beziehen (vgl. ebd. Anlage 1, 6.5.1). Ziele Gestaltung gesundheitsgerechter Arbeit und Arbeitsbedingungen Balance zwischen Anforderung und Ressourcen, Einsatz der Beschäftigten entsprechend ihrer individuellen Stärken und Ressourcen beschäftigtenorientierte Gestaltung von Veränderungsprozessen (Erhalt der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Beschäftigten) | Durch die Arbeitsgestaltung sollen Gesundheitsrisiken gesenkt und Gesundheitsressourcen gestärkt werden. Bei einer Maßnahmenumsetzung der Gewinneridee wie z. B die „Beratung zur gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung“ kann sich diese auf die Arbeitsumgebung, die Ausgestaltung der Aufgabe selbst, die Arbeitsorganisation oder die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz beziehen (vgl. ebd. Anlage 1, 6.5.1). Ziele Gestaltung gesundheitsgerechter Arbeit und Arbeitsbedingungen Balance zwischen Anforderung und Ressourcen, Einsatz der Beschäftigten entsprechend ihrer individuellen Stärken und Ressourcen beschäftigtenorientierte Gestaltung von Veränderungsprozessen (Erhalt der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Beschäftigten) | Das Los 3 „Gesundheitsförderliche Gestaltung betrieblicher Rahmenbedingungen“ umfasst inhaltlich die The-menbereiche „Bewegungsförderliche Umgebung“, „Gesundheitsgerechte Verpflegung im Arbeitsalltag“, „Ver-hältnisbezogene Suchtprävention im Betrieb“ und „Mobile Arbeit gesund gestalten“. Diese Teilaspekte können alle oder teilweise bei einer Ideenumsetzung abgedeckt werden. Ziel Maßnahmen umsetzen, die der gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes von Beschäftig-ten in KKU dienen Die Schaffung gesundheitsgerechter betrieblicher Bedingungen sollte bei der Ideenumsetzung mit begleitenden präventiven Angeboten zur Verhaltensmodifikation und Unterstützung eines gesundheitsgerechten Lebensstils kombiniert werden (siehe Handlungsfeld „Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil). Handlungsfeld „Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil“ (Verhaltensprävention) Unter dem Handlungsfeld „Gesundheitsförderlicher Arbeits- und Lebensstil“ subsummieren sich folgende Prä-ventionsprinzipien mit verhaltensbezogenen Interventionen in der betrieblichen Gesundheitsförderung: Stressbewältigung und Ressourcenstärkung, Bewegungsförderliches Arbeiten und körperlich aktive Beschäftig-te, gesundheitsgerechte Ernährung im Arbeitsalltag und Suchtprävention im Betrieb. Ziel Das generelle Ziel von verhaltensbezogenen Interventionen besteht darin, negative Folgen für die kör-perliche und psychische Gesundheit aufgrund von chronischen beruflichen Belastungen sowie persön-lichen Risiken bzw. Risikoverhaltensweisen zu vermeiden oder zu reduzieren. Die Gestaltung der objektiven Bedingungen bei der Arbeit in KKU und die Stärkung individueller verhal-tensbezogener Interventionen sollen nach Möglichkeit kombiniert werden. | Ziele Vermittlung und praktische Einübung von Selbstmanagement-Kompetenzen Vermittlung von Methoden zur Ressourcenstärkung Vermittlung und praktische Einübung von Entspannungsverfahren Ggf. Einbeziehung von Bewegungsangeboten zur Verringerung der Stressbelastung | Vermittlung von Wissen und Aufbau von Handlungskompetenzen zur Vorbeugung von bewegungsman-gelbedingten und durch Fehlbeanspruchungen induzierten Beschwerden und Erkrankungen Anleitung zur Bewältigung von Schmerzen und Beschwerden im Bereich des Muskel-Skelett-Systems Beratung und soziale Unterstützung zur Aufnahme und Verstetigung eigenständiger körperlicher Aktivi-täten mit dem Ziel, physische und psychosoziale Gesundheitsressourcen zu stärken | Information und Motivation der Belegschaft zu einer gesundheitsförderlichen Ernährungsweise sowie zur Reduzierung ungesunder Ernährungsweisen Sensibilisierung der Belegschaft für einen gesundheitsgerechten Ernährungsstil Erhöhung der Akzeptanz und Inanspruchnahme bedarfsgerechter gesundheitsfördernder Verpfle-gungsangebote Stärkung der Motivation und Handlungskompetenz der Beschäftigten zu einer eigenverantwortlichen Umstellung auf eine individuell bedarfsgerechte und gesundheitsförderliche Ernährung verhaltenspräventive Maßnahmen z. B. zur Vermeidung/Reduzierung von Übergewicht sowie von Man-gel- und Fehlernährung | -Informationsangebote zu suchtrelevanten Themen für die Beschäftigten in KKU -Sensibilisierung der Belegschaft zu Suchtgefahren und ihrer Verhütung -Stärkung der Motivation zur bedarfsbezogenen Nutzung von Angeboten der Suchtprävention -Beratung, Vermittlung und Durchführung von betrieblichen Angeboten zur Tabakentwöhnung, zum ri-sikoarmen Alkoholkonsum sowie zu weiteren Suchtmitteln -ggf. Hinweise auf Angebote und Einrichtungen der Suchthilfe und Selbsthilfekontaktstellen/-gruppen | Sind neben Interventionen bezüglich der Verhältnis- und Verhaltensprävention auch die Anbahnung und Nut-zung von überbetrieblichen Netzwerken in den prämierten Gewinnerideen enthalten, ist der Antragssteller/ die Antragssteller:in auch in der Pflicht, Leistungen zur Verbreitung und Implementierung von BGF durch überbe-triebliche Netzwerke anzubieten und zu erfüllen. Dies kann durch den / die Antragssteller:in selbst oder durch Unterauftragnehmer: innen erfolgen. Ziele -Erreichung, Sensibilisierung und Motivierung von KKU für Themen der BGF sowie des Arbeitsschutzes und des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) -Entwicklung und Förderung der Infrastruktur für Netzwerke auf lokaler und regionaler sowie auf Lan-des- und Bundesebene -Vermittlung von Inhalten rund um das Thema BGF und dessen Umsetzung in der Praxis Sind bei der Umsetzung der Gewinnerideen ergänzende Leistungen weiterer Sozialversicherungsträger rele-vant, weist der/ die Auftragnehmer:in basierend auf dem Auftragsworkshop der BGF-KS auf weitere Zuständige und Verantwortliche wie z. B. die Renten- oder die Unfallversicherung hin.