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KHZG FV 1 Prozessmanagement für die Notaufnahme awarded

Veroeffentlicht
-
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★★☆ (4/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Region (NUTS)
DEA2D (Nordrhein-Westfalen)
CPV-Codes
Softwarepaket und Informationssysteme Medizinsoftwarepaket
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
126630-2024

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Aachen der RWTH (KA) hat eine Bedarfsmeldung für den Fördertatbestand (FTB 1) eines förderungsfähigen Vorhaben nach §19 KHZG abgegeben. Die Bedarfsmeldung für die Notaufnahme des Klinikums umfasst den folgenden Fördertatbestand: FTB 1 - Anpassung der informationstechnischen Ausstattung der Notaufnahme eines Krankenhauses an den jeweiligen Stand der Technik. Mit dieser Ausschreibung wird die integrierte Softwarelösung zur kontextsensitiven und nach Leitlinien geführten Abteilungsorganisation und Dokumentation ausgeschrieben. Die Ausschreibung dient mit den zugehörigen Anlagen zum Leistungsverzeichnis als EVB-IT Systemvertrag zur Erstellung eines Gesamtsystems zwischen dem Klinikum und dem Auftragnehmer. Zielsetzung des Projektvorhabens in der Notaufnahme ist es, eine spezielle Notaufnahmesoftware zu implementieren welche vollständig eingebettet in das bestehende Krankenhausinformationssystem funktioniert. Sie hat die Aufgabe die speziellen Ansprüche und komplexen Prozessabläufe der Notaufnahme zu visualisieren und Prozessschritte schneller koordinieren zu können. Eingesetzt werden soll sie sowohl an festen als auch mobilen IT-Arbeitsplätzen. Mit Funktionen zur Ersteinschätzung, Pro-zessmanagement, Dokumentation und Controlling soll die Lösung die entscheiden-den Prozesse der Notaufnahme ermöglichen und die Prozessqualität sowie die Versorgungssicherheit für Patienten und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verbessern. Es soll ein System mit Schnittstellen zu internen und externen Systemen (Klinikinformationssystem, Labor, Radiologie, Patiententransport, Rettungsdienst), zur Arztbriefschreibung, Pflegedokumentation, Konsilverwaltung, Medikation und Anordnungen (welche Medikamente wurden verabreicht, welche Behandlungen wurden, durchgeführt) und einem Modul für den Massenanfall von Verletzten-/Betroffenen implementiert werden. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, durch ein Warterauminformationssystem Patienten und ihre Angehörigen über die aktuelle Auslastung der Notaufnahme zu informieren, einzelne Patienten aufzurufen und so Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten. Im Rahmen der Förderung des Krankenhauszukunftsfonds (§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 KHSFV) soll eine integrierte, moderne, zukunftsorientierte Softwarelösung für ein Prozessmanagement in der Notaufnahme beschafft und eingeführt werden. Das System soll einen reibungsarmen Austausch von wichtigen Behandlungsinformationen aus dem KIS und den Subsystemen ermöglichen, vorhandene Informationslücken schließen und damit zu einer Qualitätsverbesserung beitragen. Die Uniklinik RWTH Aachen verbindet als Supramaximalversorger patientenorientierte Medizin und Pflege, Lehre sowie Forschung auf internationalem Niveau. Mit 36 Fachkliniken, 33 Instituten und sechs fachübergreifenden Einheiten deckt die Uniklinik das gesamte medizinische Spektrum ab. Hervorragend qualifizierte Teams aus Ärzten, Pflegern und Wissenschaftlern setzen sich kompetent für die Gesundheit der Patienten ein. Die Bündelung von Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einem Zentralgebäude bietet beste Voraussetzungen für einen intensiven interdisziplinären Austausch und eine enge klinische und wissenschaftliche Vernetzung. Rund 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und eine Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Die Uniklinik versorgt mit 1.400 Betten rund 50.000 stationäre und 200.000 ambulante Fälle im Jahr. Die professionelle Notfallversorgung von Patienten mit Krankheiten oder Verletzungen jeglicher Art ist die Hauptaufgabe der Notaufnahme. Dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit besonders wichtig. Sämtliche klinische Fachabteilungen sind an der Notfallversorgung beteiligt und werden durch die Oberärzte der Zentralen Notaufnahme koordiniert. Bedrohlich und kritisch Erkrankte können so schnellstmöglich einer adäquaten Therapie zugeführt werden. Das Universitätsklinikum ist im Sinne des BSI-Gesetzes als "kritische Infrastruktur" zu werten.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 KHZG FV 1 Prozessmanagement für die Notaufnahme

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