Beschreibung
Der Zweckverband Green Trails plant mit den Green Trails die Umsetzung eines großumfänglichen Mountainbikeprojektes, welches in 14 Kommunen des Landkreises Waldeck-Frankenberg verortet werden soll. Das Projekt umfasst insgesamt die Neuanlage von rund 200 km Mountainbike-Trails in sogenannten "Trailparks", welche über wiederum rund 200 km Verbindungsstrecken auf vorhandenen Wegen verknüpft werden sollen. \nDas Projekt soll sich jedoch nicht nur auf das reine Fahrradfahren beschränken:\n• die ortsansässigen Betriebe sollen von erhöhten Kundenfrequenzen profitieren,\n• die Fahrradfahrenden sollen über verschiedenste regionale Themen aufgeklärt werden\n• es soll ein generelles gegenseitiges Verständnis und eine gegenseitige Rücksichtnahme\nin vielen Belangen geschaffen werden.\nGleichzeitig benötigt man für eine solche Streckenlänge viele Partnerinnen, die Hand in Hand über schnelle Kommunikationswege zusammenarbeiten. Denn um Menschen zu bewegen, in der Region Waldeck-Frankenberg Urlaub zu machen, benötigt man eine sehr gute durchgängige Qualität auf den Wegen und eine hohe Sicherheit für die Nutzenden.\nUm den oben genannten Punkten Rechnung zu tragen und für alle Beteiligten eine unkomplizierte Lösung zu schaffen, soll für das Projekt nun eine digitale "Begleitung" eingerichtet werden. Den beteiligten Kommunen ist die gemeinschaftliche Entwicklung einer Navigations- und Informationsapplikation als Progressive Web App wichtig, die neben der typischen Navigation und Lenkung auch interne Prozesse und Abläufe digital darstellt, sowie Angebote von unterschiedlichen Unternehmen für den Nutzenden in einer Anwendung zusammen führt. \nDes Weiteren soll ein digitaler Sitzungsdienst für die Gremien des Zweckverbandes in die webbasierte App integriert werden. So möchten die Kommunen sicherstellen, dass bei einem neuen Projekt nicht auf analoge Hilfsmittel zurückgegriffen wird, sondern die Prozesse direkt digital, fortschrittlich und nachhaltig gestaltet werden. Von der Implementierung dieser Elemente profitieren neben den beteiligten Kommunen auch die Bürgerinnen und Bürger, die Touristen, ortsansässige Unternehmen und Betriebe sowie Interessenvertretungen. Zusätzlich können diese Funktionen für weitere Kommunen und private Unternehmen modellhaft sein, um bereits vorhandene touristische Infrastruktur und Systeme zu digitalisieren und benutzerfreundlicher zu gestalten.