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Patientenportal awarded

Veroeffentlicht
14.08.2024
Frist
-
Art
can-standard
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★★★☆☆ (3/5)
Hardware-Relevanz
★★★★☆ (4/5)
Vergabedatum
19.07.2024
Region (NUTS)
DE300 (Berlin) DE405 (Brandenburg)
CPV-Codes
Patientenverwaltungssystem
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
488647-2024

Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung ist: Einführung eines Patientenportals (Aufnahme- und Behandlungsmanagement) für das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (3 Standorte) inkl. Serviceleistungen für 36 Monate. Es wird eine Cloud Lösung / SaaS-Lösung ausgeschrieben. Bei dem Auftraggeber ist das Krankenhausinformationssystem iMedOne implementiert. Aufgrund des Auftragswerts wurde Vergabeverordnung VgV (EU-weit) gewählt. Der Auftraggeber beabsichtigt den Auftrag im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zu vergeben, weil der Auftrag eine innovative und komplexe Lösung umfasst. Im Rahmen der Förderung des Krankenhauszukunftsfonds (§ 19 KHSFV Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 KHSFV) soll ein tief in die bestehenden Primärsysteme integriertes, modernes, zukunftsorientiertes Patientenportal eingeführt werden. "Das Patientenportal soll den Patienten vor (Digitales Aufnahmemanagement) und während (Digitales Behandlungsmanagement) seines Klinikaufenthaltes begleiten. Hierzu wurden im Rahmen der Fördermittelrichtlinie nach § 21 Abs.2 KHSFV Fördertatbestand 2 funktionale Anforderungen an die Systeme festgelegt, welche jeweils über eine verpflichtende und eine freiwillige Ausprägung verfügen. Die Portallösung muss die MUSS-Kriterien des KHZG-Fördertatbestands 2 (§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 KHSFV) zwingend erfüllen wie auch die Erfüllung der KANN-Kriterien aufzeigen." Dabei soll das Gesamtsystem eine integrative Lösung mit dem bereits vorhandenen und einzubindenden Krankenhausinformationssystem (iMedOne) sowie Subsystemen bilden. Die Integrationstiefe muss allen am Behandlungsprozess Beteiligten ein unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglichen, sodass ein Informationsaustausch zwischen allen Behandlungsgruppen möglich ist. Im Behandlungs- und Patientenkontext müssen Schnittstellenverluste vermieden werden, um eine größtmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten. Um einen strukturierten Datenaustausch zu gewährleisten, muss die Integration aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist die Umsetzung eines lückenlosen, sicheren, strukturierten und digitalen Austauschs von Behandlungsdaten und -dokumenten zwischen Klinik und Patienten bzw. berechtigten Dritten (z.B. gesetzlicher Vormund, niedergelassene Fachärzten, Personal in Pflegeheimen und Rehabilitationseinrichtungen). Der intersektorale Datenaustausch sowie die Bereitstellung von Dokumenten unterliegen dabei dem Grundsatz, dass das klinikinterne KIS das primäre System ist.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Schaetzwert Vergabewert
1 Patientenportal Deutsche Telekom Clinical Solution GmbH

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