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LOS 1 : Aufgabendefinition zum Stationsbetrieb | LOS 2: Aufgabendefinition zu den Visiten awarded

Auftraggeber
Behörde für Justiz und Verbraucherschutz
Veroeffentlicht
02.02.2026
Frist
-
Art
can-social
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
Gewinner
NPK Forensik GmbH | NPK Forensik GmbH | NPK Forensik GmbH | NPK Forensik GmbH
Auftragswert
1.081.679,17 EUR
Vergabedatum
29.01.2026
Region (NUTS)
DE600 (Hamburg)
CPV-Codes
Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
Quelle
ted_europa | Auf TED ansehen
Notice ID
72457-2026

Beschreibung

• Betrieb bis zu vierer Stationen im Zentralkrankenhaus (ZKH) der Untersuchungshaftanstalt) UHA, Holstenglacis 3 in Hamburg) mit insgesamt 40 Betten, • Vollzug der Unterbringung gemäß § 126a StPO im eigenen Namen für die FHH in den hierfür bestimmten forensisch-psychiatrischen Abteilungen, • forensisch-psychiatrische Behandlung der einstweilig in der UHA untergebrachten Patient: innen (§ 126a StPO), • Vorhaltung des erforderlichen therapeutischen, pflegerischen und sonstigen Personals, • anlassbezogene Krisenintervention (z.B. bei akuter Eigen-/Fremdgefährdung, Suizidalität), • bedarfsbezogene Übernahme pflegerischer Aufgaben (z.B. Depotabgaben, Blut-abnahmen), • Übernahme von Verwaltungstätigkeit z.B. Unterstützung bei der Antragsstellung, Stellungnahmen und Verlaufsberichte • Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zum Austausch mit den Mitarbeitenden der UHA u.a. im Rahmen von Absprachen hausinterner Verlegungen (u.a. Leitung, Verwaltung, ärztliche und pflegerische Personal, Vollzugsbeamt: innen in den jeweiligen Haftabteilungen), • einzelfallbezogene Zusammenarbeit mit dem medizinischen Dienst der UHA (Anordnung und Vergabe der Medikation) und des Zentralkrankenhauses (ZKH) (ggf. Abklärung somatischer Bedarfe), • falls erforderlich Beratung der UHA/des Vollzugsdienstes im Umgang mit dieser Patientengruppe, • ordnungsgemäße Dokumentation der Behandlung im elektronischen Basis-Web (Fachprogramm der Justiz) oder, sofern noch nicht elektronisch erfasst, in der konventionellen Papier-Patienten-Akte, • Unterstützung i. Zshg. mit dem Belegungsmanagement durch gemeinsame, kriterienbasierte Auswahl von Patient: innen hinsichtlich ihrer Eignung für alternative Unterbringungssettings (inkl. Verlegung Forensischen Kliniken, um eine maximal mögliche Verlegungsanzahl in psychiatrische Einrichtungen zu realisieren • Quartalsweise Zusendung von Kennzahlen (Zahl der Untergebrachten, Zahl der Belegungstage, besetzte Personalstellen, Zahl und Art angewandter Zwangsmaß-nahmen), • Eigenständige fallbezogene Zusammenarbeit mit der Einrichtung des Maßregelvollzugs und den Akutpsychiatrien, • Begleitung von Aus- und Vorführungen | • forensisch-psychiatrische Behandlung der einstweilig in der UHA in Amtshilfe untergebrachten Patient: innen (§ 126a StPO) • Visiten einschl. der Aufnahme, Anamnese, Diagnostik und medikamentösen Behandlung der Patientengruppe, nach eigenverantwortlicher Entscheidung des Auftragnehmers (AN) im Zeitraum zwischen 8 und 18 Uhr an jedem der vereinbarten Arbeitstage • anlassbezogene Krisenintervention nach Einschätzung der Ärzt:innen / Mitarbeiter: innen der AN (z.B. bei akuter Eigen-/Fremdgefährdung, Suizidalität) • wechselseitige Information mit den für die Versorgung der Patient: innen eingesetzten Psychologischen Psychotherapeuten und Sozialpädagogen • Übernahme pflegerischer Aufgaben (z.B. Depotgaben, Blutabnahmen) entsprechend des von Ärzt:innen der AN gesehenen Bedarfs • Information der Sozialbehörde über einzelne, für die Durchführung der Unterbringung wichtige Umstände, z.B. Neuaufnahmen, Rechtskraft von Urteilen, Entlassungen, soweit diese den Mitarbeiter: innen des AN bekannt werden • eigenverantwortliche behandlungsrelevante Absprachen mit den Mitarbeitenden der UHA (u.a. Leitung, Verwaltung, ärztliche und pflegerische Personal, Vollzugsbeamt: innen in den jeweiligen Haftabteilungen) u.a. im Rahmen begleiteter Visiten, insbesondere Absprache hausinterner Verlegungen • einzelfallbezogene Absprachen mit dem medizinischen Dienst der UHA (Anordnung und Vergabe der Medikation) und des Zentralkrankenhauses (ZKH) (ggf. Abklärung somatischer Bedarfe) • falls erforderlich Beratung der UHA/des Vollzugsdienstes im Umgang mit dieser Patientengruppe • ordnungsgemäße Dokumentation der Behandlung im elektronischen Basis-Web oder, sofern noch nicht elektronisch erfasst, in der konventionellen Papier-Patienten-Akte • Übermittlung täglicher kurzer Befundberichte an die Sozialbehörde insbesondere zum Zweck der Entscheidung über Fortdauer der einstweiligen Unterbringung • Unterstützung der Sozialbehörde i.R. der Kommunikation mit den Gerichten durch die Erstellung von Epikrisen, Wahrnehmung gerichtlicher Anhörungen, • Unterstützung der Sozialbehörde durch gemeinsame, kriterienbasierte Auswahl von Patient: innen hinsichtlich ihrer Eignung für alternative Unterbringungssettings (inkl. Verlegung in Vollzugseinheiten der Forensischen Klinik der Asklepios Klinik Nord Standort Ochsenzoll), um eine maximal mögliche Verlegungsanzahl in psychiatrische Einrichtungen zu realisieren.