Beschreibung
Eine größere Lücke in Bezug auf das Fundament für digital-basierte Entscheidungsunterstützung im klinischen Kontext ergibt sich an der UMG im Bereich der Archivierung und des Austauschs von Daten aus bildgebenden Verfahren (PACS). Hier hat sich im Zuge der begonnenen Einführung des KAS und des neuen RIS gezeigt, dass die bestehende PACS-Lösung der UMG große Schnittstellen- und Interoperabilitätsprobleme verursacht. Das bestehende PACS an der UMG ist seit über 14 Jah-ren für die Bildarchivierung im Einsatz. Funktionierende Schnittstellen des PACS an Portale (im Hinblick auf KHZG-Fördertatbestand 2) oder anderen Systeme dauerhaft sicherzustellen ist in der bestehenden PACS-Lösung nicht mehr gegeben. Selbst überschaubare Erneuerungen gestalten sich für die UMG überproportional schwierig und eine weitergehende IHE-Integrationist nicht implementiert. Darüber hinaus ist die bestehende PACS-Lösung an der UMG nicht auf die Integration mit der Ende 2020 aufgebauten Digitalen Pathologie vorbereitet. Ziel der Universitätsmedizin Göttingen ist die Schaffung der Grundlage für die klinische Entscheidungsunterstützung in den bildgebenden Fächern durch die Einrichtung eines konsolidierten herstellerneutralen interoperablen Archivs für Bilddaten (Vendor Neutral Archive bzw. VNA), die Be-fundung innerhalb der PACS-Lösung (In-PACS-Befundung) für die Fachabteilungen, welche nicht über eigene fachspezifische Befundungslösungen verfügen, sowie die klinikweite Betrachtung von Objekten aus dem VNA.